Abt verzockt Millionen-Spende

Dreister geht’s nicht. Ein angesehener Tempel Apt in Si Racha in Thailand hat sich im Laufe der Zeit bei Lotterie-Verkäufern einen Schuldenberg von insgesamt 2.600.000 Baht (rund €65.000 Euro) angehäuft. Der Abt habe ihnen bereits mehrfach in die Hand versprochen, dass er seine Schulden nach der nächsten Spendenaktion in seinem Tempel zurückzahlen würde.

Oftmals hört man von Spendenaffären oder Spendenbetrug. Doch was sich ein Apt in Thailand erlaubte, war mehr als dreist. Dieser häufte sich im Laufe der Zeit ein Schuldenkonto von umgerechnet €65.000 bei Lotterieverkäufern an. Als diese nun ihr Geld wollten, versprach dieser bei der nächsten Spendenaktion in seinem Tempel so viel Geld zu sammeln, dass er die Schulden begleichen kann. Doch gezahlt wurde nicht. 

Die Beamten nahmen die Beschwerde zwar zur Kenntnis, betonten aber gleichzeitig, dass sie in keinem Falle zulassen würden, dass die Spendengelder für die Spielschulden des Abts verwendet werden dürfen. Das der Abt so hohe Schulden habe, wäre zwar eigentlich kaum zu glauben, aber die Spendengelder werde man nicht dafür hernehmen, um den Abt Schuldenfrei zu machen.

Die Beschwerdeführer waren natürlich mit der Aussage der Beamten nicht zufrieden und betonten, dass sie auf keinen Fall auf ihr Geld verzichten würden, egal wo es herkommt. Ob die Männer jemals einen Baht wiedersehen, dürfte wohl sehr fraglich sein.

quelle: thailandtip.net

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