Falkes Hass Kolumne: Marc Nemitz der Heuchler – Kampf dem Poker-Verbot

Hallo liebe Leser von Hochgepokert.com. Heute ist es wieder soweit. Der größte Hass der Woche staut sich bei mir immer am Montag auf. Heute ist auch noch mein Auto kaputt gegangen, da ist jetzt wohl Hopfen und Malz verloren. Und dann kam da noch Marc Nemitz. Ihr wisst nicht wer das ist? Na dann viel Spaß beim Lesen!

In der vergangenen Hass-Kolumne wurde viel über den Artikel „Irgendwann pinkelt ihr in Flaschen“ von Isabelle Wiedemeier geschrieben. Ich glaube so viele Kommentare hatte die gute Dame noch nie unter einem ihrer Artikel. Das dürfte sie gefreut haben. Obwohl, ich weiß es nicht. Ich habe ihr auf jeden Fall eine Nachricht geschickt, dass wir gerne ausführlich über dieses Thema sprechen könnten, da das Thema Sucht in der heutigen Zeit sicher von regem Interesse ist. Eine Antwort kam in den letzten 14 Tagen allerdings nicht. 

Seit dem wurden vier weitere Artikel von Frau Wiedemeier verfasst. Irgendetwas über Agenten, Weihnachten und den Kauf-Nix-Tag. Frau Wiedemeier scheint echt breit aufgestellt zu sein. Ihr wünsche ich alles gute im weiteren Lebensweg, vielleicht mit etwas mehr Reflexion und gesundem Menschenverstand. Diesen scheint übrigens Marc Nemitz wohl komplett verloren zu haben. 

Ihr erinnert euch an Marc Nemitz? Das ist der Typ, der die Seite Poker-Verbot.de ins Leben gerufen hat. Ich habe es mir mal als Grundsatz genommen, Menschen nicht in irgendwelche Schubladen zu stecken oder zu verurteilen, ehe ich mir nicht persönlich ein Bild von Ihnen gemacht habe. Dies fällt mir allerdings bei Herrn Nemitz extrem schwer. Trotz alledem würde ich mich gerne mal persönlich mit ihm treffen, um über das Thema ausführlich zu sprechen. Jedoch bin ich mir nicht bewusst, ob er das überhaupt möchte, oder seine Seite nur nutzt, um sich die Taschen vollzustopfen. Immerhin liest er meine Hass-Kolumne, denn er verfasste bei meiner letzten einen Kommentar: 

„Guten Tag und gleich mal ein herzliches Dankeschön für ihre qualifizierten und journalistisch großartigen Aussagen.

Darf ich fragen, warum sie sich so abfällig äußern? Liegt es vielleicht an ihrem ROI von -8% laut eigenen Aussagen? (http://www.hochgepokert.com/2012/11/13/hass-auf-die-user-hass-auf-das-finanzamt-hass-hass-hass/) Sie sind also der Meinung das insbesondere Online-Poker nichts mit Glück zu tun hat, nun denn sind eben Pokerspieler mit -8% ROI einfach nicht geeignet und unfähig für dieses Spiel.

Sehr spanned auch, dass sie mehrere meiner Fragen mit ja beantworten, einen ROI von -8% spielen und sich dann jeglicher Selbstreflexion verweigern. Ist es nicht so, dass gerade Pokerspieler ganz versessen auf Zahlen, Erkenntnisgewinne und Statistiken sind?

Aber es kann ja nicht sein, was nicht sein darf…

mit besten Grüßen
Marc Nemitz“

Nun denn, wo fange ich an? Ich habe mich bestimmt nicht abfällig geäußert, weil ich einen ROI von -8% habe. Deshalb entziehe ich mich doch nicht einer Selbstreflexion… Im Gegenteil, nicht viele Spieler stellen sich hin und sagen „Hey, ich bin Loosing-Player aber das ist ok so.“ Man muss das einfach mal so sehen: Wenn ich ca. €10.000 beim Pokern eingesetzt habe, dann habe ich davon insgesamt 800€ verloren und das über Jahre. Andere Leute spielen Jahrzehnte mit ihrer Elektro-Eisenbahn und geben dafür tausende von Euros aus. Diese Dinger sind Scheiße-Teuer aber wem es Spaß macht, dem gönn ich das. Andere Leute haben den Drang, sich unnötiges Zeug übers Internet nach Hause liefern zu lassen oder spenden jede Woche nen Haufen Geld an die Kirchen. Da kommen auch mal ein Paar Tausend Euro zusammen. Sind diese Leute dann auch Lokomotiv-, Kauf- oder Kirchenspenden-süchtig? Also man sollte hier bitte schon ein wenig differenzieren. 

Generell muss ich sagen, dass das Thema Sucht auf jeden Fall ein wichtiges Thema in unserer Gesellschaft sein sollte. Und ja, Poker hat ein hohes Maß an Suchtgefahr. Allerdings stört mich hier dieses Schwarz-Weiß denken von Marc Nemitz, der das Spiel sofort verbieten würde. Verständnis ist das A und O im Leben. Ich könnte es auch verstehen, wenn ein Herr Nemitz spielsüchtig ist und nun mit dieser Homepage sein Nemesis gefunden hätte. Viele Menschen gehen mit ihrer Sucht so um. Sie helfen Gleichgesinnten, um ein besseres Leben zu führen. Doch bei Herrn Nemitz ist dies wohl nicht der Fall. 

Wie kann es bitte sein, dass jemand einen Amazon Werbebanner für sämtliches Poker-Zubehör auf seiner Seite hat, der für ein Pokerverbot ist?!?! Ich glaube, hier ist die Selbstreflexion mal eher angebracht. Möchte Herr Nemitz Menschen helfen oder was ist eigentlich sein Ziel mit seiner Seite? 

Herr Nemitz gibt an: „Die Seite soll eine Hilfestellung für Menschen sein, die eine kritische Auseinandersetzung mit dem Pokerhype suchen. Es handelt sich mittlerweile um eine Multimilliarden-Industrie, welche ihre Opfer in jeglicher sozialer Schicht findet. Es wird einem vorgegaukelt, man müsste nur gut genug spielen und verlieren würden sowieso immer nur die anderen. Wer die wahren Gewinner sind, wird hier ebenso aufgedeckt, wie die Tatsache, dass es es sich um ein gut getarntes Schneeballsystem handelt.“ 

Lieber Herr Nemitz, sie verlinken auf weitere Seiten, die sie selbst ins Leben gerufen haben. Unter anderem auf arcuz.de – eine Seite für Online-Browser Games oder auch auf ihre eigene Website nemitz.it. Dort machen sie Werbung für ihr Leistungen im Bereich SEO und Marketing. Das sagt doch schon alles. Deshalb habe ich eine große Bitte an Sie. Wenn sie überhaupt wirklich an Sucht-kranken Menschen interessiert sind, dann helfen sie aktiv andersweitig mit. Diese Poker-Verbot.de Seite ist mit Abstand die schlechteste, indiskreteste Seite, die ich jemals im Bereich Suchterkrankung gesehen habe. Machen sie den ersten Schritt und entfernen sie den Werbebanner. Wenn es nach mir geht, sogar die ganze Seite. Hilfe sieht anders aus!

Bis zum nächsten Mal – stay tuned!

Der Hass-Falke

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