EPT Season 9 – Das große Review


Morgen fällt die Entscheidung beim €100.000 Super Highroller der EPT in Monte Carlo. Der furiose Abschluss der neunten Season der European Poker Tour wird mit Spannung erwartet, ehe es im August bereits zur zehnten Season nach Barcelona geht. Hochgepokert.com schaut auf die vergangenen Stops zurück und erläutert die einzelnen Highlights. 

Der erste Stop der neunten Season wartete in Barcelona. Im Vorjahr gewann hier Martin Schleich den Titel und so waren die Erwartungen für einen deutschen Sieg beim Main Event sehr hoch. Lange Zeit sah es auch danach aus, denn Ole Schemion dominierte das Feld nach Belieben. Doch am Ende wurde er bitter Final Table Bubble Boy und Mikalai Pobal schnappte sich den Titel. Auch beim Super Highroller war für die deutschsprachigen Spieler nichts zu holen und Dan Smith war hier am Ende der glückliche Gewinner. Immerhin gab es mit Kilian Kramer, Nicco Maag und Robert Haigh drei deutschsprachige Side Event Gewinner. Für Kramer und Haigh war das nur der Auftakt für eine erfolgreiche Saison. 

Kurz darauf ging es nach San Remo. Mit Ismael Bojang erreichte endlich ein deutschsprachiger Spieler den Final Table des Main Events. Doch am Ende blieb Bojang nur Rang 8 und der Franzose Ludovic Lacay sicherte sich den EPT-Titel. Immerhin durfte sich Benny Spindler die Highroller Krone aufsetzen und €250.000 mit nach Hause nehmen. Bei den Side Events staubte erneut Kilian Kramer ab, der beim €5.000 Turbo 6-Max weitere €70.000 verbuchen konnte. Manig Loeser, Dominik Nitsche und Sebastian Gohr gewannen ebenfalls ein Side Event. 

Die nächste Station wartete in Prag! Ein wahres Pokerfest erwartete hier die Spieler und beim Main Event freute sich Ramzi Jelassi. Bei den deutschen Vertretern lief es hier eher bei den Side Events. Der Vorjahres Sieger der EPT in Prag, Martin Finger, sicherte sich das €2.000 Turbo Bounty für €33.000, wurde beim €10.000 Highroller Vierter für weitere €50.000. Das Event gewann schlussendlich Marvin Rettenmaier, der somit Spieler des Jahres beim Global Poker Index wurde und dafür eine Auszeichnung erhielt. Des Weiteren freute sich David Kolmberger über einen Erfolg beim €300 Side Event. 

In Deauville, im Zentrum der Normandie, erreichte Enrico Rudelitz den Final Table des Main Events. Sein vierter Platz war bislang der größte Erfolg bei den einzelnen Main Events der neunten Season. Rudelitz, der zur Marius Pospiech Bande gehört, durfte sich über €215.000 freuen. Der Sieg ging hier allerdings an Remi Castaignon. Robert Haigh feirte seinen zweiten Sieg bei einem Side Event und war neben Jan Bendik heißer Kandidat auf den EPT Player of The Year Titel. Ismael Bojang gewann das PL-Omaha Turnier und auch Martin Mulsow durfte triumphieren. Jonas Lauck gewann das France Poker Series Highroller, dass anlässlich der EPT in Deauville stattfand und freute sich über €163.000. 

In London erreichte mit Christopher Frank ein weiterer deutscher Spieler den Final Table. Erneut ging der Titel allerdings an ein anderes Land. Frank wurde am Ende 6. und der Niederländer Ruben Visser durfte sich über den Titel freuen. Generell war in London in diesem Jahr nicht all zu viel für die deutschen Spieler zu holen. Einzig Fabian Quoss durfte sich über einen dritten Platz beim Highroller Event für €150.000 freuen. 

Nach London folgte die Heim-EPT und alle Poker-Freunde kamen in die Hauptstadt Deutschlands. Mit hohen Erwartungen startete das Main Event in Berlin und Daniel Pidun sicherte sich im dritten Anlauf den Titel. Bemerkenswerte Leistung, denn in den beiden Vorjahren wurde er bereits 17. und Neunter. Neben Pidun machte Ronny Voth auf sich aufmerksam. Der Amateurspieler, der erst vor einem halben Jahr sich mit dem Spiel beschäftigte, dominierte zeitweise das Feld beim Main Event. Am Ende wurde er jedoch nur 50. Allerdings investierte er das gewonnene Geld in das Highroller Turnier und nahm auf Rang 10 €30.000 mit. Zu guter Letzt gewann er dann sogar noch das €400 Side Event für weitere €14.400. Mit Maxi Lehmanski gewann ein weiterer bekannter Spieler ein Side Event. Er freute sich über €66.000, die es für den Sieg beim €5.000 6-Max NL-Hold’em gab. 

Zu guter Letzt startete die EPT in Monte Carlo. Der letzte Tourstop krönte die Saison mit zahlreichen Highstakes Cash Games, einem €10.000 Main Event und zwei Highroller Events. Der Final Table des Main Events war wahnsinnig stark besetzt und am Ende war es Steven O’Dwyer, der sich durchsetzte. Im €25.000 Highroller Event triumphierte vor wenigen Tagen Steven Silverman. Igor Kurganov, der im Vorjahr gewann, erreichte ebenfalls den Final Table, wurde allerdings nur Siebter. Des Weiteren gewannen Ole Schemion und Marvin Rettenmaier jeweils ein Side Event. 

Das war sie also, die bereits neunte Season der EPT. Doch die European Poker Tour kommt bald wieder zurück. Am 28. August wartet in Barcelona der Auftakt der zehnten Season. Ab morgen kann man sich exklusiv auf PokerStars.eu über zahlreiche Satellites für die neue EPT Season qualifizieren. Das erste Satellite für die EPT in Barcelona hat einen Buy-In in Höhe von €1 und garantiert zwei Packages im Wert von je €8.300. 

Event

Festival start date

Main Event start date

Main event end date

Festival end date

Barcelona

28/08/2013

01/09/2013

07/09/2013

07/09/2013

London

02/10/2013

06/10/2013

12/10/2013

12/10/2013

Prague

08/12/2013

12/12/2013

18/12/2013

18/12/2013

PCA

03/01/2014

05/01/2014

11/01/2014

12/01/2014

Deauville

22/01/2014

26/01/2014

01/02/2014

01/02/2014

Berlin

12/03/2014

16/03/2014

22/03/2014

22/03/2014

Sanremo

06/04/2014

10/04/2014

16/04/2014

16/04/2014

Monte Carlo

23/04/2014

26/04/2014

02/05/2014

02/05/2014

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