Dead Man’s Hand – Pistole von Wild Bill Hickok wird versteigert

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Ac8s trägt bekanntlich den Spitznamen Dead Man’s Hand. Im wilden Westen soll der Revolverheld Wild Bill Hickok nämlich beim Draw Poker zwei Paare aus schwarzen Achten und Assen gehalten haben, als er hinterrücks am Tisch erschossen wurde. Die Pistole, die Bill im Moment seines Todes trug, wird nun versteigert. Es wird erwartet, dass die antike Waffe der Marke Smith and Wesson bis zu $500.000 einbringt.

Wild Bill Hickok trug die Waffe, als er 1876 während einer Pokerpartie in South Dakota in den Hinterkopf geschossen wurde. Die Pistole wird im November im Bonhams Auktionshaus in San Francisco versteigert, zusammen mit Dokumenten, die die Echtheit und Herkunft bestätigen und Details über die Weitergabe mehrerer Generationen der Willoth Familie in Deadwood beinhalten.

Wild Bill Hickok gehört zu den bekanntesten Revolverhelden des Wilden Westen. Er war mit Buffalo Bill und Calamity Jane befreundet und gehörte zu den besten und schnellsten Scharfschützen seiner Zeit. Er war Postkutschenfahrer und Kopfgeldjäger und verkörperte alles, was den Wilden Westen ausmachte. Ihn zog es nach Deadwood, um sein Glück als Goldgräber und Zocker zu versuchen. Er hatte die Angewohnheit, am Pokertisch immer mit dem Rücken zu einer Wand zu sitzen, doch ausgerechnet an seinem Todestag war der einzige freie Platz mit dem Rücken zur Tür. Der Todesschütze war „Crooked Nose“ Jack McCall, der Hickok als Rache für den Tod an seinem Bruder erschoss. Jack wurde anschließend gehängt.

Bei der Pistole von Hickok handelt es sich um eine normale Smith and Wesson Waffe in durchschnittlichem Zustand, die damals circa $15 Wert war und heute für etwa $2.000 verkauft werden würde. Doch aufgrund der historischen Bedeutung rechnet das versteigernde Auktionshaus damit, dass die Waffe für bis zu $500.000 seinen Besitzer wechseln wird.

Eine Zusammenfassung der historischen Ereignisse gibt es auch im Video von Paul Carella vom Auktionshaus Bonhams:

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