Croupier-Betrug in Duisburg: Casino um 200.000 Euro erleichtert

roulette 19Im Casino Duisburg haben zwei Roulettespieler mit fünf Croupiers gemeinsame Sache gemacht und so €200.000 abgeräumt. Jetzt wurden sie des schweren Betrugs angeklagt und müssen sich vor dem Landgericht der Anklage stellen.

Den Croupiers wird vorgeworfen, regelmäßig verbotene Einsätze angenommen zu haben: Während die Kugel bereits lief, sollen die eingeweihten Spieler ihre Chips zum Croupier geworfen und dabei unverständliche Worte genuschelt haben. Die Chips wurden dann, nachdem die Kugel gefallen war, blitzschnell auf das Gewinnerfeld gelegt. „Die Manipulationen fanden stets in der Endphase des Roulettespiels statt. Die Spieler tätigten so genannte Spätannoncen“, so die Oberstaatsanwältin.

Einer der Croupiers, Christoph G., äußerte sich zu den Vorwürfen folgendermaßen: „Ich hatte finanzielle Nöte und habe einem Kollegen davon erzählt. Er sagte, es gäbe einen Trick, mit dem man auch im Casino leicht Geld verdienen könne. Ich habe dann eingewilligt. Anfangs war ich nervös. Nach Feierabend wurde das Geld dann aufgeteilt.“ Damit ist jetzt Schluss, denn alle Beteiligten wurden gefeuert. Außerdem wurden neue Überwachungstechniken eingeführt, für die Betrüger heißt es jetzt also: „Rien ne va plus“.

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