Annie Duke will zurück ins Poker-Rampenlicht

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Die umstrittene Annie Duke hat angekündigt, dass sie in wenigen Tagen wieder bei einem Live Pokerturnier mitspielen wird. Ihre Teilnahme am 27. Februar bei der siebten Ausgabe des Jewish National Funds Poker Turniers in Philadelphia wird dann ihr erster öffentlicher Poker-Auftritt seit einem Jahr.

Annie Duke gehört seit einigen Jahren zu den polarisierendsten Persönlichkeiten im Pokerzirkus. Zuletzt sorgte sie für Negativschlagezeilen im Zusammen hang mit dem Betrugsskandal bei Ultimate Bet/Absolute Poker, bei dem zahlreiche Spieler um ihre Bankrolls betrogen wurden. Durch heimlich aufgenommene Tonbandaufnahmen von Gesprächen zwischen den Ultimate Bet Gründern, Anwälten und Spielern, soll auch bewiesen worden sein, dass Duke von den betrügerischen Machenschaften gewusst haben muss.

Sie selbst allerdings bestreitet die Vorwürfe in einem Statement: „Mit dem Wissen von heute, hätte ich niemals Spieler dazu ermutigt, auf Ultimate Bet zu spielen. Ich bin entsetzt, über die Maßnahmen, die diese Menschen ergriffen haben, um ihre Aktionen zu vertuschen und ich bereue es sehr, jemals mit ihnen zusammengearbeitet zu haben.“

Neben den ungeklärten Verwicklungen in den Ultimate Bet Skandal, stand sie auch immer wieder negativ im Licht der Öffentlichkeit als Schwester von Howard Lederer, der bekanntlich Teil der illegalen Machenschaften der ehemaligen Full Tilt Betreiber war.

Obwohl seine Schwester Annie nie direkt in Verbindung mit den Betrügereien gebracht und auch nicht angeklagt oder verurteilt wurde, hat ihr Ruf doch sehr gelitten und sie hat sich in den letzten Jahren aus dem Pokergeschäft zurückgezogen. Man darf gespannt sein, wie es mit ihr weitergeht und wie die Szene auf ihren ersten öffentlichen Auftritt seit langem reagieren wird.

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