Der Rennbahnspion – Am Ende sind alle lucky

pferde_imageAb heute möchten wir euch eine neue Rubrik vorstellen. Unter dem Thema „Der Rennbahnspion“ werden wir von nun an regelmäßige Hintergrund Informationen liefern. Viel Spaß und wir würden uns über eure Feedback freuen:

Ein Stein schien ihm vom Herzen gefallen zu sein. Das Adrenalin rauschte noch regelrecht durch seinen Körper – Trainer Andreas Löwe stand am Sonntagnachmittag unter Starkstrom. Kein Wunder,war doch Lucky Lion, sein (neben Amaron) bestes Pferd im Stall, als Vorausfavorit im Mehl-Mülhens-Rennen angetreten, dem ersten Klassiker der Galopp- Saison 2014.

Bei zwei Auftritten zuvor in diesem Jahr hatte der Ausnahmehengst des Gestüts Winterhauch noch keine Niederlage erlitten, und dies, obwohl er als äußerst schwierig gilt und seinem Team vor allem vor dem Start schon das ein oder andere Mal Kopfzerbrechen bereitete. Daher schenkte Andreas Löwe anerkennenswerterweise Lucky Lions Arbeitsreiter Alexander Weis auch zweimal im Rennen das Vertrauen. Und das wurde belohnt – mit dem triumphalen Erfolg im Dr. Busch-Memorial in Krefeld. „Er kennt das Pferd am besten und weiß um seine Eigenarten“, hatte der Altmeister der Trainer damals die Begründung geliefert.

Doch vor dem Klassiker am Sonntag dürfte er so richtig ins Grübeln geraten sein. Setzt man tatsächlich einen Reiter ab, der hierzulande eher zu den Underdogs zählt, der seine Chance in Krefeld aber bestens genutzt hatte. Löwe entschied sich für einen spektakulären Wechsel und engagierte mit Ioritz Mendizabal einen französischen Spitzenjockey für den Köln-Ritt auf Lucky Lion. „Ich halte es für wichtig, einen Reiter mit Erfahrung in derlei wichtigen Prüfungen im Sattel zu haben“, erklärte Andreas Löwe.

Und am Ende sollte er recht behalten. Lucky Lion gab nach einem mehr als traumhaften Rennverlauf eine Vorstellung der Extraklasse. Und auch Alexander Weis ging nicht leer aus, denn er wurde mit Rapido im Hannoveraner Derby-Trial ausgezeichneter Zweiter. Am Ende blieben also ausschließlich Gewinner. Alle waren lucky. Und das ist doch eine gute Nachricht.

Der Rennbahnspion

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