Der Rennbahnspion – Die Besitzer nicht vergraulen

pferde_imageEs kommt nicht gerade häufig vor, dass Trainer von Galopprennpferden einen Leserbrief in der Galopper-Fachzeitung verfassen. Doch in der vergangenen Woche erschien in der „Sport-Welt“ eine solche Ausarbeitung des Krefelder Coaches Mario Hofer.

Er kritisierte die seiner Meinung nach zu hohen Handicap-Marken für Dreijährige. Für einen Maidenerfolg erhielten die Vertreter des Derby-Jahrgangs zu anspruchsvolle Ratings, mit denen es ihnen extrem erschwert werde, im Ausgleich klarzukommen. Hofer untermauerte dies mit durchaus realistischem Zahlen-Material.

Wie gesagt, es geht ihm nicht um die Spitze dieser Altersklasse, um Sea The Moon oder auch einen Simba, der am Sonntag das höchstdotierte Listenrennen in Hoppegarten eindrucksvoll gewann. Er sprach vielmehr auf die Pferde an, die gerade ihr erstes Rennen für sich entschieden haben und dann mit einem GAG von häufig mehr als 70 ins Handicap gehen.

Früher ging wenig ohne die frischen Dreijährigen-Sieger. Inzwischen kennen wir viele Wetter, die sagen: „Dreijährige Sieger beim ersten Handicap-Start wette ich nicht, die sind doch richtig bestraft worden.“

Das kann es ja eigentlich nicht sein. Man sollte den Pferden doch die Möglichkeit geben, auch weiterhin noch Rennen gewinnen zu können. Sonst werden die Besitzer gezwungen, in die lukrativen Verkaufsrennen nach Frankreich zu wechseln oder sie fühlen sich gleich ganz vergrault. Hofer hat Recht. Bleibt zu hoffen, dass die Handicapper diese Kritik annehmen und entsprechend weniger hart vorgehen. Der Sport kann davon nur profitieren.

Der Rennbahnspion

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