Newsweek: Online Poker zerstört Kinderleben

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Die neueste Ausgabe der amerikanischen Zeitschrift Newsweek sorgt für hitzigen Gespächsstoff in der Pokercommunity. Das Cover zeigt ein trauriges Kind mit stechend blauen Augen. In der Hand ein Tablet mit Pokerkarten. Der Titel „Pokerface – How Washington opened the floodgates to Online Gambling. Ok, who’s in?“, bestätigt die Vermutung. Poker wird in den Medien erneut negativ dargestellt.

Die aktuelle Ausgabe der Newsweek geht insbesondere darauf ein, dass das Department of Justice die Regulation von Online Poker in den Aufgabenbereich der einzelnen Staaten setzte und wie dadurch angeblich Kinder und Jugendliche gefärdert werden.

Durch die Berichterstattung der World Series of Poker, bei der ein großer Gewinner nach dem anderen gezeigt wird, werden die vielen Verlierer außer acht gelassen. Es entstehe ein verzerrtes Gesamtbild, an denen sich viele Kinder und angehende Erwachsene ein Beispiel zur Nachahmung nehmen. Die Suchtgefahr ist extrem hoch. So lautet die Kernaussage der bereits öffentlich kritisierten Autorin Leah McGrath Goodman.

Weiter führt sie aus, dass sich viele Jugendliche überschätzen und von der großen Pokerkarriere träumen. Sie lassen alles stehen und liegen, um sich ihre Existenz auf dem Kartenspiel aufzubauen, bevor sie letztendlich oftmals vor den Scherben ihres Lebens aufwachen: „Manche Kinder begehen sogar Selbstmord“, so Goodman.

Bei diesem Hetzartikel gegen Online Poker muss man eines ganz genau bedenken: Ist es Kindern nicht verboten Online Poker zu spielen? Natürlich ist es das, genauso wie alle anderen Online Glücksspiele auch. In Amerika sind Glücksspiele ab 21 Jahren erlaubt. Eltern tragen die Verantwortung für ihre Kinder. Egal in welchen Bereichen.

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