Russland will anonymen Internetzugang verbieten

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Die russischen Ambitionen den Internetzugriff im eigenen Land zu kontrollieren sind mittlerweile ja bekannt. Unter anderem wird bereits seit einiger Zeit der Zugriff auf diverse Onlineangebote wie z.B. PokerStars und partypoker unterbunden. Dennoch haben viele russische User mit Hilfe von VPN und Anonymizer Angeboten auf diese Angebote zugegriffen. Bei der diesjährigen Infoforum Veranstaltung hat Leonid Levin, Dumavorsitzender in Sachen Informatik und Telekommunikation, nun angekündigt, dass man verstärkt gegen VPN Angebote vorgehen will, die es russischen Usern ermöglicht, anonym das Internet zu nutzen. Insbesondere das Tor project wurde von russischer Seite als amerikanisches Tool für Spione und ausländische Nachrichtendienste bezeichnet. Russische User stellen derzeit ein drittel der Tor Community.

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