Amaya legt Berufung gegen das Kentucky-Urteil ein

amaya-gamingEinen schweren Schlag musste die Amaya Gaming in der letzten Woche hinnehmen.

Ein Richter in Kentucky namens Thomas Wingaty hatte das Unternehmen, zu dem PokerStars und Full Tilt Poker gehören, zu einer drakonischen Strafe von 870 Millionen verurteilt und damit das erwartete Strafmaß verdreifacht.

Der Richter bezog sich dabei auf ein altes Gesetz und verurteilte den Online-Pokeranbieter für dessen illegale Geschäftstätigkeit in den Jahren 2006 bis 2011.

Bemessungsgrundlage sind die 18 Millionen Dollar, die die Bürger aus Kentucky in diesem Zeitraum verloren und für die Amaya nun heftig büßen soll.

Laut Paulick Report wird Amaya aber gleich zu Beginn des neuen Jahres in Berufung gehen und dieses Urteil anfechten. Aus Sicht des Online-Anbieters war das Urteil aus gleich mehreren Gründen unangemessen.

Höchst umstritten ist etwa die Berechnung der Spielerverluste, die laut Amaya auf einer falsch interpretierten 100 Jahre alten Klausel beruhte und so zu der enormen Strafsumme führte.

Man kann also durchaus davon ausgehen, dass dieser Fall die Gerichte und natürlich auch Amaya noch einige Zeit beschäftigen wird.

 

 

 

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