Ivey Stories – Die Pokerwelt erzählt Geschichten über Phil Ivey

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Phil Ivey

Phil Ivey galt lange als das Wunderkind der Pokerwelt. Und er spielt bis heute in den höchsten Limits, inzwischen ist er einer der “Älteren”, die gegen die neuen jungen aufstrebenden Spieler ins Duell geht. Auf Twitter haben nun einige Spieler ein paar Geschichten aus dem Nähkästchen ausgepackt und erzählen munter von ihren Erlebnissen und Erfahrungen mit Ivey.

Andy Frankenberger erzählt beispielsweise von seinem Heads-Up beim $10K Pot Limit Hold ‘Em Event gegen Phil Ivey bei der WSOP 2012, in dem er davon hörte, dass Ivey Millionen Dollar an Sidebets auf ein Bracelet-Gewinnhatte. Frankenberger wurde oft gefragt, ob Ivey ihn je um einen Deal gebeten hätte, um das ganze außerhalb des Tischgrüns zu klären: Frankenberger sagt, dass Ivey nie auch nur angedeutet hätte, dass es Interesse gab. Am Ende gewann Frankenberger, Iveys Wetten waren dahin…

Jason Koon spielte mal gegen Phil Ivey in einem Online-Game: Koon bluffte am River mit einem Shove und Ivey fragt über den Sprachchat: “Es gibt einen Fehler, ich kann den River nicht sehen”, Koon antwortet: “Ist die Herz Zehn”, Ivey daraufhin “Okay, Danke!” und callt. Ob Ivey da nicht einen Read aus der Stimme gezogen hat …

Ein Las Vegas-Grinder erzählt wie er im Hustler Casino neben Phil Ivey saß und ein Freund von ihm stark verlor und vor Wut immer wieder auf den Tisch haute. Als die beiden Freunde für eine Pause vor die Tür gingen, kam Phil Ivey vorbei, der grade $900.000 auscashte und gab dem verlierenden Freund $7.000. Und dann verließ Phil Ivey das Geschehen in einem braunen Bentley …

 

Mark La Piana erzählt wie ein Freund auf Full Tilt Poker Phil Ivey $5 schickte und Ivey daraufhin mit besten Grüßen einfach mal eine Summe um die $1.000 zurückschickte…

Joey Ingram wirft eine Geschichte von Scott Seiver in den Ring von einer WSOP vor einigen Jahren. Ivey sitzt gemeinsam mit Nick Schulman am Tisch, der sich von einer Dame massieren lässt und dann merkt, dass er kein Bargeld dabei hat. Schulman fragt Ivey, ob er ihm nicht die $200 für die Massage leihen kann. Ivey gibt der Masseuse $5.000 mit den Worten “Stimmt so!”. Ein saftiges Trinkgeld also und in dem Moment meinte er zu Schulman, das sie nun bei “Fünf” stünden. Am Ende einigen sich die beiden darauf, dass sich Schulman mit $2.000 rauskaufen konnte. Ivey war der Scherz und das generöse Geschenk für die Dienstleisterin mal eben $3.000 Wert…

Ivey selber hat sich zu den Geschichten noch nicht geäußert. Keiner weiß, welche der Geschichten stimmen und welche Feinheiten davon im Laufe der Zeit verloren gegangen sind. Aber alle Geschichten erzählen auf jeden Fall von einem Phil Ivey mit gutem Herz und viel Humor.

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