Die fünf größten Legenden der Pokergeschichte!

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Die Geschichte des Pokerspiels ist reich an Genies, großen Gewinnern und gewieften Gamblern. Doch nur ganz wenige haben sich ihren unsterblichen Platz in der Pokergeschichte gesichert.

Für die Bestimmung der besten Pokerspieler aller Zeiten gibt es verschiedene Kriterien. Manche legen einfach nur zugrunde, wer am meisten Geld bei Turnieren gewonnen hat, während andere sich mehr auf wichtige Turniersiege und gute Platzierungen konzentrieren.

Nicht außer Acht lassen kann man aber auch die Spieler, die beim Cashgame so richtig abgeräumt haben.

Nimmt man alles zusammen, lässt sich aber ziemlich sicher sagen, dass diese fünf Spieler ihren ewigen Platz in den Pokergeschichtsbüchern sicher haben!

  1. Phil Ivey – der Tiger Woods des Poker

Zu den herausragenden Qualitäten des zehnfachen WSOP-Bracelet-Gewinners Phil Ivey gehört zweifellos der sogenannte „Soul Read“.

Der gebürtige Kalifornier kann förmlich in die Hirne seiner Gegner hineinsehen und deren Gedanken lesen.

Diese Fähigkeit sorgt dafür, dass er immer wieder zu den unfassbarsten Calls fähig ist.

Die besten seht ihr hier im Video:

  1. Daniel Negreanu – der immer gut Gelaunte

Der Kanadier Daniel Negreanu konnte zwar „nur“ fünf WSOP-Bracelets gewinnen, er ist aber einer der umschränkten Superstars der Szene.

Zu seinen Markenzeichen zählt die sogenannte Smallball-Strategie, das bedeutet, dass er das Risiko in einzelnen Händen nie besonders hochschraubt, sondern mit kleinen Einsätzen den Gegner zermürben will.

Dieser Stil hat ihm in Turnieren über $51 Millionen eingebracht, und ein Ende seiner Erfolgsgeschichte ist nicht in Sicht!

Hier eine Einführung in diesen speziellen Pokerstil.

  1. Phil Hellmuth – der Bracelet-Jäger

Kaum ein Spieler in der Pokerszene polarisiert so sehr wie der Kalifornier Phil Hellmuth.

Unfassbare 17 WSOP-Bracelets sammelte er in seiner Karriere und konnte auch schon das Main Event gewinnen.

Sein Spitzname „Poker Brat“ verrät aber zugleich seine größte Schwäche, denn Hellmuth rastet immer wieder am Pokertisch aus und beschimpft seine Gegner.

Ist das nur Show oder er meint er es wirklich so? Seht selbst!

  1. Stu Ungar – das tragische Genie

Vielleicht das größte Pokergenie aller Zeiten, auf jeden Fall aber die tragischste Figur der Pokergeschichte ist Stuart, genannt Stu, Ungar.
Er gewann 1980, 1981 und damals wirklich sensationell 1997 das Main Event der WSOP. Ihm sagte man prophetische Fähigkeiten nach, die Hände seiner Gegner erkennen zu können.

Von seiner Kokainsucht schwer gezeichnet, nahm er 1997 noch einmal am Main Event teil und besiegte im Heads-Up John Sztremp. Er widmete diesen Sieg seiner Tochter Stephanie und gelobte Besserung, doch es kam anders.

Er gab all sein Geld für Drogen und Sportwetten aus und verstarb im November 1998.

Hier sein letzter großer Auftritt: 

  1. Doyle Brunson – der Godfather of Poker

Im August wäre Doyle Brunson, der unumstrittene Godfather of Poker 90 Jahre alt geworden, doch im Mai 2023 musste seine Familie seinen Tod bekannt geben.

Brunson war ein Gambler durch und durch, der das Pokerspiel von der Pike auf lernte und sich ein Vermögen erspielte.

Ausgerechnet mit der eigentlichen Schrotthand T2 (also eine Zehn und eine Zwei) gewann er zweimal hintereinander das WSOP Main Event, weshalb diese Hand bis heute legendären Charakter hat.

Doyle Brunson zu Ehren wird T2 gern gespielt, obwohl sie wenig Erfolgsaussichten hat.

Hier ein schönes Potpourri:

Quellen: YouTube; HendonMob

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