Exklusivinterview – Neue Nr. 1 der deutschen Poker-Ladys!

Jessica Vierling (GER)

Bei der WSOP in Las Vegas war es so weit – die Spitzenposition der All-Time-Money-List Germany wechselte an Jessica Vierling. Die in den USA wohnhafte Deutsche führt laut TheHendonMob mit $1.894.853 an getrackten Tournament Winnings neuerdings die nationale Geldrangliste an. Damit entthronte sie die seit 17 Jahren ununterbrochen führende Sandra Naujoks, die 2009 die Führung von Katja Thater übernommen hatte.

RangNameWinnings
1Jessica Vierling$ 1,894,853
2Sandra Naujoks$ 1,796,538
3Jamila von Perger$ 469,573
4Katja Thater$ 437,357
5Natalie Hof$ 209,705
6Daniela Salic$ 151,691
7Vera Kuhl$ 136,404
8Caroline Schallock$ 129,039
9Tanja Hild$ 126,003
10Sigrid Dencker$ 106,896

Im Exklusivinterview mit hochgepokert spricht die WSOPC-Ringbesitzerin u. a. über ihre Spitzenposition im deutschen Frauenpoker, die WSOP 2026, die Entscheidung Poker professionell zu spielen und Frauen am Pokertisch. Die Zweitplatzierte (Rang 4 GPI(f) Overall) der 2024er weltweiten Mid Majors Rangliste der Frauen stand uns Rede und Antwort und machte klar, dass sie sich jetzt alles andere als zur Ruhe setzen wird, sondern geschlechterübergreifend in der deutschen All-Time-Money-List weiter aufsteigen möchte.

Jan Schwarz: Erst einmal hoffe ich, dass du die WSOP gut überstanden hast! Wie ist es für dich als Festival-erprobte Spielerin so eine lange Serie zu spielen? Wie funktioniert das über einen so langen Zeitraum konditionell am und abseits des Pokertisches?

Jessica Vierling: Danke, ich lebe noch (lacht). Dieses mal hatte ich mir zu Anfang das Ziel gesetzt, mir Tage frei zu nehmen, wenn ich das Gefühl hatte sie zu brauchen. Daher war ich zum Schluss nicht ganz so müde wie in den Jahren zuvor, aber man merkt die Anstrengung schon auch. Dann ist das beste Game halt nicht mehr A+ sondern B+ (lacht)

Jan Schwarz: Wie zufrieden bist du mit deiner diesjährigen WSOP Performance?

Jessica Vierling: Am Anfang lief es super, dann nicht mehr so, und am Schluss überhaupt nicht. Wie oben erwähnt, ist es schwierig, die Performance über zwei Monate so aufrechtzuerhalten, dass man jeden Abend zufrieden nach Hause geht. Ich bin aber im Plus für diesen Sommer, was nicht jeder behaupten kann.

Jan Schwarz: Im $3k NLH Event #32 war das Bracelet ja zum Greifen nah. Wie besonders fühlt sich so ein Final Table an, oder ist es Business-as-usual für dich? Wie sehr hast du das WSOP Bracelet schon um dein Handgelenk gespürt?

Jessica Vierling: Ich habe mich sehr über meinen ersten WSOP Live FT gefreut und hätte natürlich gerne gewonnen, aber Poker ist Poker. Man kann man kurzfristige Ergebnisse nicht planen. Mein Ziel ist immer, so gut wie möglich zu spielen, und zum Großteil konnte ich es durchsetzen. Im Nachhinein war ich definitiv enttäuscht, aber zu Anfang des Turniers hätte ich den 6. Platz nicht abgelehnt.

Jan Schwarz: Und wie speziell ist es, im WSOP Main Event zu spielen, dem ja nachgesagt wird, das juicygste $10k Event der Welt zu sein?

Jessica Vierling: Um ehrlich zu sein, bin ich mir nicht sicher, ob es das „juicygste“ Event ist. Ich habe neben zahlreichen Stopps in den USA die EPT Barcelona und Triton One in Jeju gespielt und denke, das Durchschnittsniveau ist immer ähnlich. Ich habe das WSOP Main Event aber in den letzten zwei Jahren erst in Tag 2 gestartet, also ist es möglich, dass das Teilnehmerfeld so reduziert war, dass ich die schwächeren Spieler verpasst habe. Zudem spielt man bei dieser Struktur nur mit ca. 20-30 Leuten pro Tag, also ist das Glück oder Pech beim Table Draw auch relevant.

Jan Schwarz: Wie wichtig sind Titel im Turnierpoker?

Jessica Vierling: Irgendwo zwischen komplett unwichtig und absolut zentral, kommt drauf an, wen man fragt. (lacht) Wir leben aber vom Preisgeld, das man nur für die ersten 1-3 Platzierungen bekommt. Für mich ist das immer eine Belohnung für harte Arbeit. Wir verbringen so viel mehr Zeit, damit zu verlieren oder gerade mal unsere Buy-Ins zurückzubekommen, dass ein Sieg sich wie eine Erleichterung anfühlt.

Jessica Vierling - WSOP Circuit Commerce Main Event Ring + Rail

Jan Schwarz: Hat sich mit deinem WSOP Main Event Sieg im Commerce etwas für dich verändert?

Jessica Vierling: Das LA WSOP-C Main Event hatte (ganz LA-typisch) viel Coverage. Daher denke ich, dass ich dadurch bekannter wurde. Mein Selbstvertrauen hat sich auch gestärkt, vor allem da ich vor dem Sieg in einem Downswing feststeckte und mir schon überlegt hatte, wieder in die Geschäftswelt zurückzukehren. Dieser Erfolg kam quasi in der allerletzten Minute, bevor ich professionelles Poker aufgegeben hätte. Das Feedback, das ich nach dem Event von sehr guten Spielern wie Kristen Foxen bekam, war unglaublich aufbauend. Seither kamen und gingen weitere Downswings, aber ich hatte nie mehr den Gedanken, dass ich ein hoffnungsloser Fall sei oder das Pokerabenteuer ein Fehlversuch.

Jan Schwarz: Du bist eine feste Größe im Poker, aber hierzulande kaum an den Tischen zu sehen. Was hat dich nach Nordamerika verschlagen und aus welcher Region Deutschlands kommst du?

Jessica Vierling: Ich habe bis zum 29. Lebensjahr in Deutschland gelebt und war seit 2013 bei Amazon angestellt. 2016 zog ich dann nach Seattle, weil ich mehr Karrierechancen beim Unternehmen haben wollte. Für einige Zeit hatte ich ein super Team mit einem ausgezeichneten Chef, bin dann aber aus den falschen Gründen gewechselt und konnte mit den anderen Teams nicht richtig Fuß fassen. Ich wollte schon immer ein Poker Sabbatical machen, um herauszufinden, ob ich das Zeug dazu hätte, erfolgreich zu sein. Ich wusste von Beginn an, dass dieser Lifestyle Herausforderungen an mich stellen würde, die andere Berufswege nicht so vorsetzen.

Jan Schwarz: Wann war das letzte Mal, dass du in der D-A-CH-Region gepokert hast, und werden wir dich hier mal wieder an den Tischen sehen?

Jessica Vierling: Letztes Jahr war ich in Berlin zu Besuch und spielte ein Turboturnier. Davor wird es wohl 2015 gewesen sein, dass ich in einem der CCCs war. Ich bin mir nicht mal sicher, ob die noch existieren.

Jessica Vierling

Jan Schwarz: Gibt es Unterschiede zwischen Poker in Nordamerika und Europa?

Jessica Vierling: Auf die Gefahr hin, dass ich DACH-Fans jetzt enttäusche: Ich denke nicht, dass die europäischen Spieler/innen grundsätzlich besser sind als die Amerikaner.(lacht) Was aber auf jeden Fall zutrifft, ist, dass das Geld eine andere Bedeutung hat. Ein Buy-In von 1.700 Dollar ist viel für den Durchschnittseuropäer und nicht so viel für den Ami. Daher findet man mehr Recreationals in höheren Stakes, was es wiederum leichter macht, auf dem Level einen hohen EV zu erzielen.

Jan Schwarz: Jetzt bist du seit der WSOP die neue Nummer 1 der deutschen All-Time-Money-List der Frauen. Was bedeutet diese inoffizielle Auszeichnung für dich, und ist es etwas worauf du hingearbeitet hast?

Jessica Vierling: Das hatte ich schon ungefähr ein Jahr auf dem Radar und es klingt natürlich cool, das von sich sagen zu können, aber da Sandra nicht mehr so aktiv ist und leider offenbar wenig deutsche Frauen Interesse an Live-Poker haben (und das Angebot auch nicht so groß ist wie in den Staaten), war es nur eine Frage der Zeit sie einzuholen. Es würde mir wesentlich mehr bedeuten, wenn ich mehr Konkurrenz hätte. Ich würde mich ehrlicherweise darüber freuen. So setze ich meine Ziele eben anders. Die Top 10 aller deutschen Spieler, egal ob Frau oder Mann, wäre ganz nett. (lacht)

Jan Schwarz: Du bist (wenn ich es richtig sehe) seit 2021 fester Bestandteil des Pokerzirkus’ – wie kam es dazu?

Jessica Vierling: Ich habe Poker im Jahr 2012 von einem damaligen Lebenspartner gelernt und fing sofort Feuer, weil ich schon seit der Kindheit eine Leidenschaft für Karten und Kartenspiele hatte. Zumeist spielte ich dann aber in unserem lokalen Pokerclub oder besuchte hin und wieder mal Österreich oder das King’s für ein Wochenende. Mein allererster richtiger Erfolg war dann in Montreal (Kahnawake) während der WSOP-C im Poker Playground, wo ich erst in einem Event einen Mincash gewann, und diesen Mincash dann im nächsten Event in einen zweiten Platz verwandelte… und das als reine Instinktspielerin…(lacht). Das war der Moment, in dem ich dachte, es wäre interessant zu sehen, wie weit ich es mit Poker schaffen könnte. Amazon verließ ich 2020 und zog wieder einmal weg von allem, was mir bekannt war, um mit einer anderen Pokerspielerin zu leben und die Dailies im Caesars zu crushen. (lacht)

Jan Schwarz: Jetzt bist du nicht nur die erfolgreichste deutsche Spielerin, sondern ohnehin auch eine der fleißigsten. Was motiviert dich zu grinden? Und gibt es Lieblingsformate oder -Events/Festivals, die du besonders im Auge hast?

Jessica Vierling: Ich fühle mich überhaupt nicht fleißig… (lacht). Wobei, wenn man die einzige Frau unter den deutschen Pokerspielern ist, ist man wohl Deutschlands fleißigste Pokerspielerin. Ich denke, ich spiele weniger Stunden im Jahr, als ich bei Amazon gearbeitet habe, auch wenn diese Stunden während der Festivals hochkonzentriert sind. Ich lerne immer weiter dazu, weil ich von Grund auf neugierig bin, das Spiel sehr liebe und immer das Beste aus mir herausholen will. Ein schlaues Zitat von Mark Twain sagt „wenn du liebst was du tust, wirst du keinen einzigen Tag arbeiten“, obwohl diese Liebe auch zu Burnout führen kann. Ich war schon immer ein Workaholic, wofür ich sogar von meinem Chef bei Amazon kritisiert wurde. Mittlerweile achte ich mehr darauf, wie ich mich fühle, damit ich meine Performance mit Pausen so lange wie möglich erhalten kann, was ich besser finde als mit C-Game durchzugrinden.
Ich habe keine Lieblingsevents, weil es ganz auf meine Tagesform ankommt. Die längeren Strukturen sind gut zu spielen, weil man mehr Zeit hat Hände zu gewinnen, bevor die Blinds steigen – aber die Turbo-Turniere haben einen höheren Stundenlohn. Große Turnierfelder haben die größten Gewinne (und die glänzendsten Siege), aber kleine sind leichter zu gewinnen. Hohe Buy-Ins sind am aufregendsten, weil die Payouts größer sind, und die Konkurrenz herausfordernder, was mir viel Spaß macht. Die kleinen Buy-Ins sind weniger anstrengend, weil üblicherweise die Teilnehmer weniger versiert sind. Die gleiche Logik kann ich für Online vs. Live anbringen. Ich genieße es, meinen Tag so gestalten zu können, wie ich in dem Moment am meisten Lust habe.

Jan Schwarz: Kann man sagen, dass du zum festen Bestandteil der PokerGO Tour gehörst? Wie ist in so einem starken Teilnehmer*innenfeld und quasi von der ersten Hand an vor Kameras zu spielen?

Jessica Vierling: Ich bin noch nicht fester Bestandteil der PokerGO-Tour. Dafür reicht die Bankroll noch nicht. Ich arbeite mich aber hoch, Schritt für Schritt. Ein paar Events habe ich schon gespielt und, wie bei der letzten Frage erwähnt, macht es unglaublich viel Spaß, sich mit den besten zu messen. Ich spiele, meistens zumindest, grundsätzlich vor Kameras besser, weil mir das noch einen Extrakick gibt, alles zu geben. Ich kenne das Rampenlicht von Taekwondo-Turnieren oder Musicals während der Schulzeit, als Mathedozentin an der Uni, oder in wichtigen Meetings bei Amazon. Ich fand es schon immer großartig, wenn andere Leute mir Aufmerksamkeit schenken, … (lacht)

Jan Schwarz: Hast du trotz der räumlichen Entfernung Kontakt mit anderen deutschsprachigen Spielerinnen, oder bist einigen bei der WSOP über den Weg gelaufen?

Jessica Vierling: Ich habe wenig deutsche Spielerinnen getroffen, dafür aber umso mehr Spieler.

Jan Schwarz: Gibt es einen speziellen Zusammenhalt zwischen Frauen im Poker? Warum sind Frauen am Pokertisch immer noch so stark unterrepräsentiert? Ist Poker ein Bereich, der noch von der Mentalität „alter weißen Männer“ geprägt ist, oder zeichnet sich in den letzten Jahren hier eine Öffnung/Entwicklung ab?

Jessica Vierling: Der Zusammenhalt ist mal so, mal so. Ich fiebere schon für andere Frauen mit, weil wir in der Unterzahl sind, aber würde mir wünschen, dass dieser Grund nicht mehr existierte.
Die Unterrepräsentation ist in manchen Kulturen gar nicht mehr so deutlich. Ich sehe immer mehr asiatische Spielerinnen und denke, dass sich gerade in diesen Ländern etwas bewegt. DACH ist kulturwissenschaftlich noch immer eine der Regionen mit der stärksten Geschlechtertrennung.
Es herrschen Geschlechterstereotype vor, die schwer zu verdrängen sind. Ich erinnere mich noch an meine Schulzeit, wie uns Lehrer beigebracht haben, dass Sprachen für Mädchen und Physik für Jungs geeignet sind, wobei es wissenschaftliche Belege dafür gibt, dass diese Unterschiede verschwinden, wenn man zum Beispiel den Mechanismus einer Pumpe am Herzen statt an einem Fahrrad erklärt. Heute noch höre ich dauernd von meinen deutschen Kumpels und deutschen Freundinnen „Frauen sind so, Männer sind so“ und das meistens, ohne sich bewusst zu sein, wie sie sich dadurch in ihrem Potential beschränken.
Ich weiß, dass es auch nicht absichtlich ist. Sprache formt Kultur und Kultur Sprache. In den meisten europäischen Sprachen differenziert man deutlich zwischen feminin und maskulin. Das wirkt sich auf die Mentalität der Einwohner aus. Da diese Vorurteile unsere Welt erklären und im Verborgenen so robust sind, nehme ich an, dass es sich noch ein wenig hinziehen wird.

Jan Schwarz: Gibt es Unterschiede im Umgang am Pokertisch, wenn man als Frau in Turnieren wie bei der PokerGO Tour, der EPT Barcelona, an einem WSOP Final Table oder aber in einem $250 Daily Tournament spielt?

Jessica Vierling: Es gibt meiner Meinung nach eine Korrelation zwischen dem Spielvermögen bzw. der Spielerfahrung und dem Umgang eines Spielers bezüglich Stereotypen. Je besser ein Spieler ist, desto weniger lässt er oder sie sich von Faktoren mit geringem Informationsgehalt irreführen. Wir benutzen Indikatoren wie das Geschlecht, das Alter, das Outfit, die Herkunft, etc. nur so lange bis wir mehr Datenpunkte haben. Oberflächliche Informationen sind besser als keine zu haben, aber sollten mit jedem Spielzug schleunigst neu getestet, ersetzt und/oder ergänzt werden.

Jan Schwarz: Wie wichtig sind Women/Ladies Tournaments und Organisationen, wie z.B. LIPS, der Crystal Cup, das Women’s Winter Festival, u.a. dafür, dass mehr Frauen Turnierpoker spielen – auch in offenen Events?

Jessica Vierling: Dadurch, dass die Teilnehmerfelder noch so stark von Männern dominiert werden, halte ich Turniere, die speziell für Frauen abgehalten werden, für keine schlechte Idee. Ich persönlich habe gemischte Gefühle. Ich will meine Konkurrenz nicht einschränken, weil ich mich überall und gegen jeden behaupten will. Ich war jedoch einmal mit einer Freundin, die gerne Pokerrunden bei sich zu Hause organisiert, im Casino, und sie war von der Überzahl der Männer so eingeschüchtert, dass sie nicht spielen wollte. Wenn diese Frauenevents es schaffen, dass sie sich im Spiel wohler fühlen und dann auch mal ins offene Feld wagen, dann sind sie momentan notwendig. Poker lebt davon, frisches Blut zu akquirieren und das Spiel mit neuen Talenten weiterzuentwickeln.

Jan Schwarz: Bei der TDA-Sitzung während der WSOP wurde ja, ergebnislos, auch über die Namensgebung der Women-only Tournaments (Ladies Event oder Women’s Event) beraten. Wie sollten die Turniere deiner Meinung nach heißen?

Jessica Vierling: Ehrlich gesagt, ist es mir egal. Ich hoffe auf eine Zeit, in der diese Events gar nicht mehr existieren müssen, weil das Poker Ecosystem für Frauen nicht mehr so abschreckend ist.

Jan Schwarz: Als neue Nr. 1 der deutschen Pokerfrauen wirst du dich wahrscheinlich noch nicht zur Ruhe setzen. Was steht noch auf deiner Poker Bucket List?

Jessica Vierling: Ich habe kein kurzfristiges Output-Ziel, weil so viel vom Glück abhängt, aber langfristig gesehen möchte ich meine Stakes weiter erhöhen, bis ich alles spielen kann, was es auf der Welt gibt. Außerdem konzentriere ich mich mehr auf die Inputfaktoren, also alles abseits der Tische, was einen positiven Einfluss auf Poker haben kann, wie meine Gesundheit, gute zwischenmenschliche Beziehungen, ehrenamtliches Engagement und meinen neuen YouTube Channel „Out of Position“, in dem ich die verschiedenen Aspekte des Pokerlebens aus verschiedenen wissenschaftlichen Gesichtspunkten, wie Quantenphysik oder Evolutionspsychologie, diskutiere. Mein übergeordnetes Ziel ist es, mich vom gesellschaftlichen Ideal der perfekten Maschine zu lösen und mich als Menschen zu erkennen, zu akzeptieren und zu meinem Vorteil zu nutzen. Da hilft mir die Recherche sehr… und wenn mir, dann vielleicht auch anderen.

YouTube Channel Kanal Out of Position Jessica Vierling - LOGO
YouTube Channel Kanal Out of Position Jessica Vierling

Jan Schwarz: Vielen lieben Dank, dass Du Dir die Zeit für das Interview genommen hast!

Jessica Vierling: Gerne.

Jessica Vierling