
Sean Winter hat das Finale der Poker Masters 2026 in Las Vegas gewonnen. Im Event #10: $51,000 NLH setzte sich der US-Amerikaner im Heads-up gegen Sam Laskowitz durch und kassierte 620.000 Dollar. Die Purple Jacket für den besten Spieler der Serie ging trotzdem an Adrian Mateos, obwohl der Spanier im letzten Turnier leer ausging.
Sean Winter caps off an exciting 2026 Poker Masters with a $620,000 victory in the final event! 🏆@Nolez7 padded his lead atop the season-long PGT standings.https://t.co/ZaiYPBpiRT pic.twitter.com/R4xbI5cDj5
— PGT (@PokerGOTour) October 24, 2026
31 Entries und 1,55 Millionen Dollar im Preispool
Für das teuerste Turnier der Serie im PokerGO Studio kamen 31 Entries zusammen. Daraus ergab sich ein Preispool von 1.550.000 Dollar, von dem nur die besten fünf Spieler etwas abbekamen. Sieben Spieler gingen in den Finaltag, angeführt vom Österreicher Marius Gierse mit 1.185.000 Chips vor Laskowitz (995.000), Jeremy Ausmus (945.000) und Winter (900.000).
Für Dan Smith war als Erstem Schluss: Sein Ass-Acht unterlag Ass-Dame, damit war die Bubble mit sechs Spielern erreicht. Dort erwischte es Chris Brewer, der zuvor schon mit Königen gegen Asse verloren hatte und schließlich mit Ass-Bube gegen die Asse von Ausmus ausschied. Gierse, der in einem großen Pot an der Bubble bereits Chips an Winter abgegeben hatte, ging als Fünfter mit Top Pair und Gutshot gegen die Damen von Laskowitz raus und nahm 124.000 Dollar mit.
Ausmus verpasst die Aufholjagd
Vor dem Finale führte Mateos die Gesamtwertung mit 451 Punkten an. Nur Ausmus konnte ihn noch abfangen, dafür hätte er allerdings mindestens Zweiter werden müssen. Im Duell Small Blind gegen Big Blind lief sein Paar Fünfen in Ass-König von Winter, ein Ass am Turn und eines am River besiegelten das Aus auf Rang vier für 170.500 Dollar. Damit stand Mateos als Gewinner der Purple Jacket fest, zu der laut PokerNews auch ein PGT Passport im Wert von 25.000 Dollar gehört.
Igor Yaroshevskyy aus der Ukraine wurde Dritter und erhielt 248.000 Dollar, nachdem er in seinen neun Turnieren davor kein einziges Mal im Geld gelandet war. Er scheiterte mit Bottom Two Pair an der gefloppten Straße von Winter. Im Heads-up floppte Laskowitz Top Pair, Winter hielt jedoch Two Pair. Die Chips gingen am Turn in die Mitte, der River änderte nichts mehr. Laskowitz blieben 387.500 Dollar.
| Rang | Spieler | Nation | Preisgeld |
| 1 | Sean Winter | USA | $620.000 |
| 2 | Sam Laskowitz | USA | $387.500 |
| 3 | Igor Yaroshevskyy | Ukraine | $248.000 |
| 4 | Jeremy Ausmus | USA | $170.500 |
| 5 | Marius Gierse | Österreich | $124.000 |
Mateos zittert sich ins Ziel
Mateos hatte die Wertung mit seinem Sieg in Event #5 übernommen, blieb in den letzten drei Turnieren aber ohne Cash. Insgesamt platzierte er sich in zehn Events fünfmal direkt auf der Bubble. Gegenüber PokerNews sagte er: „I had a big lead all the way, but in the last three events I wasn’t able to cash, so the sweat was real.“
Winter hatte vor dem Finale bewusst das Turnier mit 15.700 Dollar Buy-in ausgelassen, um den Kopf freizubekommen. Das zahlte sich aus: „I felt pretty locked in this tournament“, sagte der Amerikaner nach seinem Sieg. Ob er bei den nächsten High-Roller-Stationen auf Zypern und den Bahamas antritt, ließ er offen. Wie es zuvor im Rennen um die Purple Jacket stand, lest ihr in unserem Bericht zu Event #7 der Poker Masters. Den vollständigen Turnierbericht gibt es bei PokerNews, die Chipcounts vor dem Finaltag im Live-Reporting.









