Trägt die ARJEL ebenfalls Schuld an der Full Tilt Poker Krise?

Die fehlenden Gelder bei Full Tilt Poker sind das große Problem des Online Poker Rooms. Viele Spieler sind sich einig, dass die Alderney Gaming Control Commission eine Teilschuld trägt, da sie als verantwortliche Regulierungsbehörde die Finanzen ihrer Kunden besser überblicken sollte. Doch was ist mit der Autorité de régulation des jeux en ligne aus Frankreich, die als staatliche Kontrollbehörde die französischen Kunden von FTP absichern sollte?

Diese Frage hat sich unser Kollege Chris Philips von PokerFuse gestellt und tatsächlich wird hier ein spannender Punkt diskutiert. Die Regierungen fordern vielerorts einen regulierten Markt und geben als Hauptgründe Spielerschutz an.

Und genau hier hat die ARJEL anscheinend versagt, denn der Lizenzentzug erfolgte erst nach dem Einschreiten des US-Justizministeriums am Black Friday. Die Lizenzierung seitens der ARJEL erfolgte im August 2010 und laut AGCC steckte zu diesem Zeitpunkt FTP bereits knietief in Schulden.

Spannend ist auch eine weitere Meldung zum Thema Frankreich und Full Tilt Poker. Laut eGaming Intelligence hat nun die Groupe Bernard Tapie Hilfe für die Verhandlungen mit dem Department of Justice beantragt. Die GBT will sich den Anwalt, der für PartyPoker und die OptimalGroup (NETeller) die Streitigkeiten mit dem DoJ klärte, ins Boot holen.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich Hochgepokert.com vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.

Einen Kommentar schreiben