Casino-Raub im Bellagio – 23 Jetons mit Wert von je 5.000 Dollar gesichert

Die Sicherheitsmaßnahmen in Casinos sind nirgends so gut, wie in Las Vegas. Trotzdem werden sie immer wieder Ziel von Raubüberfällen. Beim jüngsten Plot waren Perücken, Sonnenbrillen und eine Dose Pfefferspray im Spiel. Die 23 Jetons mit einem Einzelwert von 5.000 Dollar konnten die Täter trotzdem nicht aus dem Bellagio bekommen. 

Eine schnelle Reaktion der Casino-Mitarbeiter des Bellagio in Las Vegas hat den Raub von insgesamt 115.000 Dollar verhindert. Täter Michael Quinn Belton, 24, wurde am Sonntagmorgen verhaftet und wegen Raub, Verschwörung zum Raub und Einbruch angeklagt.

Im Polizeibericht hieß es, dass Belton und ein zweiter Mann, im Text nur als „Carlos“ bezeichnet gegen 22:45 Uhr mit schwarzen Perücken, Sonnenbrillen und einer Dose Pfefferspray das High-Stakes Blackjack Areal des Bellagio betreten hätten.

Laut einem Zeugen hätten die Täter dem Dealer kurz ins Gesicht gesprüht, danach in die Chip-Box gelangt um so viele Chips wie möglich zu greifen. Der Zeuge hätte erst an einen Jungen-Streich geglaubt dann aber laut „Überfall“ gerufen. Ein Casino-Mitarbeiter hätte dann die Verfolgung aufgenommen und sich mit dem Schrei „ich stech dir deine verdammten Augen aus“ auf Belton gestürzt. Alle 23 5.000er Chips seien auf den Boden gefallen und hätten kurz darauf sichergestellt werden können. Der zweite Täter mit dem Fahndungsnamen „Carlos“ sei allerdings entkommen.

Wie Michael Belton in einer ersten Vernehmung erklärte, sei Idee und Auftrag für den Überfall von einer dritten Person namens Carlos Rodriguez gekommen. Dieser hätte Belton mit einer Anzeige „Suche Mitarbeiter für Rückführung von Fahrzeugen“ nach Las Vegas gelockt, um ihm dort wenig später seinen Plan zu eröffnen. Belton, gerade arbeitslos und mit zwei kranken Eltern beschäftigt, hätte dem Unterfangen aus Geldnot zugestimmt. Laut Rodriguez` Idee hätten Belton und sein Kompagnon die Chips am Ausgang des Bellagio übergeben sollen, um ihren „Boss“ dann in einem Hotelzimmer im Mandalay zu treffen. Wie die Polizei von Las Vegas mitteilte, fehlt von „Carlos“ und Carlos Rodriguez weiterhin jede Spur.  

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