We play the BIG ONE – Teil 9: Shakerchi, Marchese, Smirnov, Palihapitiya und Steven

Tag 1 des teuersten Pokerturniers aller Zeiten ist fast in den Büchern. Trotzdem wollen wir mit diesem Abschlusskapitel unserer Serie noch einmal fünf Teilnehmer vorstellen, die nach wie vor gut im Turnier stehen und deren Namen in der Pokerwelt nicht unbedingt zu den Bekanntesten gehören.

Talal Shakerchi

Der 48-Jährige aus Surrey England begreift Poker als die große Herausforderung neben seinem „daily job“, Direktor einer großen Vermögensberatungsfirma. Er ist unter den so genannten Business-Men wohl einer der technisch stärksten Pokerspieler. Shakerchi spielt Poker erst seit fünf Jahren und hat seitdem Cashes bei Turnieren der WPT, EPT und WSOP vorzuweisen. Sein höchstes Preisgeld gewann er bereits ein Jahr nach seinem Einstieg in den Poker-Zirkus, als er beim Grand Prix de Paris eine Viertelmillion Dollar einpackte. Und der Engländer liebt den Thrill. Beim €100k Super High Roller in Monte Carlo nahm er ebenfalls teil und wurde Zehnter. Shakerchi zum BIG ONE: „Ich liebe Poker als intellektuelle Herausforderung. Allerdings kann ich nur fünf oder sechs Mal im Jahr wirklich an einem großen Turnier teilnehmen. Und dort will ich dann die maximale Challenge. Da will ich dann die Möglichkeit haben meine Messer an den absoluten Top Pro`s dieser Welt zu messen.“  

Tom Marchese

Der erst 24-jährige Marchese ist eigentlich als Online-Pro bekannt. Gerade Ende 2009 spielte er unter „Kingsofcards“ auf den Nosebleed Limits gegen die ganz großen Namen. Sich selber einen Namen machte Marchese, der aus New Jersey stammt dann nur wenige Monate später. Nacheinander wurde er Dritter bei der Borgata Winter Open, gewann das NAPT-Turnier im Venetian für ein Preisgeld von 827.684 Dollar und wurde beim €25k High Roller Event des Grand Final in Monte Carlo Vierter. Nach seiner Finaltisch-Teilnahme bei der EPT in London war ihm der renommierte Cardplayer of The Year Award dann nicht mehr zu nehmen. Tom Marchese ist immer noch ein großer Cash Game-Spezialist, hat aber mittlerweile auch knapp vier Millionen Dollar an Turnier-Preisgeldern eingenommen. 

 

Mickail Smirnov

Der 39-jährige Geschäftsmann aus Russland ist nun nach nur wenigen Leveln schon eine Legende im BIG ONE. Bei einem Board von Js8c7s8sKs foldete er gegen John Morgan mit Quads 8s, weil er bei dem Amerikaner mit einem gewissen Recht 9sTs vermutete. Phil Galfond kommentierte den Fold mit den Worten: „So etwas habe ich in meiner ganzen Karriere noch nicht gesehen.“ Smirnov hat also Mut und Erfahrung zu solch einem Move. Er spielt bereits seit fast zehn Jahren Poker und hat kam bei der vergangenen WSOP dreimal ins Geld. Das größte Achtungszeichen setzte der Moskauer allerdings beim $100k Super High Roller während der Aussie Millions in diesem Jahr. Dort verlor er erst im Heads Up gegen Daniel smith und strich knapp 650.000 Dollar ein.

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Chamath Palihapitiya

Der 35-Jährige ist so etwas, wie ein Super-Brain im Silicon Valley, wenn es um die Kommerzialisierung von Webinhalten geht. Er hat führende oder beratende Positionen in diversen Firmen, wie zum Beispiel AOL oder dem Start Up-Finanzierer Mayfield Fund. Richtig bekannt ist er allerdings für seine diversen Tätigkeiten bei Facebook. Mittlerweile hat der Anteils-Eigner der Golden State Warriors (NBA-Team) seinen eigenen Venture Fund (Social Capital Partnership) gegründet. Palihapitiya spielt Poker aus Zeitvertreib und zur „geistigen Erholung“. Für das BIG ONE hat er in jedem Fall die notwendige Bankroll. Und offenbar auch ein bisschen Skill: beim $10.000 NLHE Championship-Event der WSOP 2011 belegte Palihapitiya den 101. Platz und gewann knapp 55.000 Dollar.

Brandon Steven

Der 38-jährige Geschäftsmann aus Wichita, Kansas repräsentiert im BIG ONE gleich eine ganze Gruppe von nationalen und internationalen Geschäftsmännern. Er selber ist der Chef eines großen Vertriebs von Subaru-Fahrzeugen in den USA und hat vor allem auch seine Kollegen (Eddys Toyota, Suzuki of Wichita, Davis Moore Auto Group) mit ins Boot geholt. Poker spielt Steven bereits seit sieben Jahren und er hat dabei einige Erfolge vorzuweisen. Sein wohl eindrucksvollstes Ergebnis ist der 10. Platz des WSOP Main Events 2010, für den Steven 635.000 Dollar bekam.

 

Hier geht es zu Teil 1 unserer Serie: Katz, Bright, Baldwin, Beal und Shak

Hier geht es zu Teil 2 unserer Serie: Peat, Laliberte, Katchalov, Newey und Ivey

Hier geht es zu Teil 3 unserer Serie: Ruffin, Rajkumar, Smith, Chan und Hansen

Hier geht es zu Teil 4 unserer Serie: Robl, Mimran, Schulman, Yong und Voulgaris

Hier geht es zu Teil 5 unserer Serie: Morgan, Trickett, Negreanu, Kyllönen und Banjout  

Hier geht es zu Teil 6 unserer Serie: Einhorn, Sexton, Dwan, Duhamel und Schwartz

Hier geht es zu Teil 7 unserer Serie: Lamb, Phua, Mercier, Grospellier und Teska

Hier geht es zu Teil 8 unserer Serie: Salomon, Perkins, Gruissem, Rast und Bulychev

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