Kambodscha will mit Spielcasinos Grenzen schützen

Der kambodschanische Ministerpräsident Hun Sen hat die „Geheimstrategie“ verraten, mit der seine Regierung die Landesgrenzen schützen will: mit dem Bau von zahlreichen Spielcasinos entlang der Grenze.

„Ich mag Casinos nicht, aber der wichtigste Grund zu ihrem Bau ist der Schutz der Grenze“, sagte der Regierungschef am Donnerstag in einer Parlamentssitzung auf eine Anfrage der Opposition. „Man kann die Grenzsteine abbauen, aber man keine fünfstöckigen Hotels entfernen“, sagte er. „Sie zwingen mich, darüber zu reden“, hielt Hun Sen der Opposition vor. „Es sollte eine Geheimstrategie zum Schutz der Nation sein.“

Natürlich gibt es auch starke Kritiker, die den „Schutz der Nation“ nur als Vorwand sehen. Deren große Sorge ist, dass die Casinos an den Grenzen als Zentren für Geldwäsche genutzt werden. Die meisten Spielpaläste gehörten schwerreichen Geschäftsleuten aus Thailand mit besten Verbindungen in die Politik. „Diese Leute finanzieren auch Wahlkämpfe, und dazu benötigen sie sauberes Geld, vor allem Bargeld“, sagt Kraisak, Vorsitzende des thailändischen Senatskomitees für auswärtige Angelegenheiten.

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quelle: welt.de

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