Ferguson kurz vor Einigung mit dem DoJ ?

Am Dienstag wurde an einem New Yorker Gericht ein Dokument eingereicht, welches darauf schließen lässt, dass Chris „Jesus“ Ferguson und das Department of Justice vor einer Einigung stehen. Ferguson möchte, dass das Verfahren gegen ihn eingestellt wird und Staatsanwalt Preet Bharara bat den verantwortlichen Richter nun um einen dreiwöchigen Verfahrensaufschub.

Fergusons alte Full Tilt Kollegen Howard Lederer und Rafe Furst hatten sich ja schon mit den Behörden geeinigt. Somit sind nur noch die Akten Ray Bitar und eben Chris Ferguson aktuell. Am schwerwiegendsten könnten die juristischen Folgen sicherlich für Ray Bitar werden, die Anklage wirft ihm den geplanten Betrug an Full Tilt Kunden vor und macht ihn somit für den Verlust von knapp 440 Millionen USD an Spielergeldern verantwortlich. Derartige strafrechtlich relevanten Anklagepunkte hat es sonst gegen keinen der ehemaligen Full Tilt Eigentümer gegeben. Es scheint sich abzuzeichnen, dass die Behörden Bitar mehr oder weniger alleine für den Full Tilt Betrug verantwortlich machen und zum Beispiel Lederer und Ferguson mit einem hellblauen Auge davonkommen.

Derzeit warten amerikanische Spieler noch auf 159 Millionen Dollar von Full Tilt Poker.

Quellen: Justitia.com und Cardplayer Magazine

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