Jamie Gold äußert sich zu seiner Bracelet-Versteigerung


Jamie Golds Bracelet wird versteigert. Anfang August kommt das WSOP-Armband unter den Hammer. Bei der diesjährigen WSOP schnappten sich die Kollegen vom Bluff-Magazin den WSOP-Main Event Gewinner und befragten ihn zu seiner Situation. 

Jamie Golds Poker-Tage scheinen gezählt. Mit der Versteigerung seines WSOP-Armbandes ist wohl auch das letzte Kapitel des einstigen WSOP-Champions geschlossen. Sein letzter großer Cash liegt schon ein Paar Jahre zurück. Den letzten HendonMob-Eintrag datiert vom 31. Mai 2012 ist ein vierter Rang bei einem $60 Side Event der LA Poker Series für $2.720. 

Nun kommt sein Bracelet unter den Hammer. Die Auktions-Seite Heritage-Auctions bietet es bereits an und gibt nähere Infos zum Armband. Auch der Termin steht bereits fest. Ab morgen kann man für das Bracelet bieten und am 2. August endet die Auktion. Somit ist das dunkle Kapitel um Jamie Gold wohl beendet. 

Doch im Interview mit dem Bluff-Magazin versucht Gold zumindest Schadensbegrenzung. Nicht er versteigere das Bracelet und er wünschte, es wäre nicht soweit gekommen aber durch die Probleme mit der Steuerbehörde gibt es wohl keinen anderen Ausweg. Des Weiteren spricht er über seine neuen Projekte und wirkt dabei etwas hilflos:

Immer wieder kam die Diskussion auf, ob Jamie Gold bereits broke sei. Nach einigen Skandalen, unter anderem der Einfrierung seines Gewinns aufgrund von Streitigkeiten mit Crispin Leyser, dem er die Hälfte seines Gewinns versprochen hatte, wurde es ruhig um Jamie Gold. Ein Casino in New Jersey verlangte im Sommer 2011 von Jamie Gold die Zahlung von $52.279,47. Jamie hatte einen Scheck in Höhe von $50.000 nicht gedeckt. Bereits im Jahre 2010 ging es deshalb vor Gericht und die Eigentümer des Borgata Hotel Casino & Spa in Atlantic City gewannen diesen Prozess. Anfang 2012 wurde der Jamie Gold Pokerroom im Tropicana eröffnet und bereits sieben Monate später wieder geschlossen.

Unvergessen ist auch sein Auftritt bei „High Stakes Poker“:

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