Casinobesitzer und Pornokönig Larry Flynt will seinen Attentäter retten

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Der Casinobesitzer und Porno Magazin Herausgeber Larry Flynt will seinen Attentäter vor der Hinrichtung bewahren. Flynt wurde 1978 von Joseph Paul Franklin angeschossen, nachdem er Bilder eines Paares mit unterschiedlicher Hautfarbe veröffentlicht hatte. Seitdem ist der 70-jährige Gründer des Hustler Magazins gelähmt und sitzt im Rollstuhl.

Flynt stellt sich zwar manchmal vor, seinem Angreifer Schmerzen zuzufügen, jedoch wolle er nicht, dass dieser stirbt, so schreibt er in einem Beitrag für das Fachmagazin „The Hollywood Reporter“. Flynt wünsche sich, eine Stunde lang mit Franklin, einem Seitenschneider und einer Zange in einem Raum eingeschlossen zu sein, „um ihm den gleichen Schaden zuzufügen, den er mir zugefügt  hat“, so schreibt er in der Kolumne. „Ich will ihn aber nicht töten, und ich will auch nicht, dass er getötet wird.“

Trotz dieser erschreckenden Aussage, lehnt Flynt die Todesstrafe ab. Seiner Meinung nach gehe es dabei nämlich um Rache und nicht um Gerechtigkeit. Er ist davon überzeugt, dass eine Regierung, die es ihren Bürgern verbietet sich gegenseitig zu töten, selbst auch nicht töten darf.

Larry Flynts Hustler Casino befindet sich in Gardena Kalifornien, circa 15 Meilen außerhalb von Los Angeles. Flynt ist bekannt als begeisterter Pokerspieler und Gambler. Der Serienkiller Joseph Paul Franklin, der ihn in den Rollstuhl brachte, sitzt wegen eines anderen Verbrechens im Gefängnis und wartet auf seine Hinrichtung, die für den 20. November angesetzt ist.

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