Guy Laliberté – Abgezockt wie ein Schuljunge

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Guy Laliberté ist ein bekannter Name in der Pokerszene. Nun spricht der leidenschaftliche Spieler in einem Interview mit dem Journal de Montreal über seine Gefühle vergangener Full Tilt Poker Zeiten vor dem Black Friday. Er fühlt sich betrogen.

Guy Laliberté ist Milliardär und Co-CEO des berühmten Cirque de Soleil. Seine große Leidenschaft: Poker. Schon seit vielen Jahren ist er ein bekannter Name in der Szene. Unter anderem auch als Organisator des Big One for One Drop, dem gr0ßen Charity Event im Zuge der jährlichen WSOP. Online spielte er auf Full Tilt Poker unter verschiedenen Nichnames wie zum Beispiel „LadyMarmelade“ oder „patatino“ und war bei den High-Stakes-Regulars als „Geldgeber“ beliebt.

Nun spricht der 54-jährige in einem Interview über seine Zeit auf Full Tilt Poker. Das Fazit des Milliardärs fällt ernüchternd aus. Genaue Zahlen wollte er nicht nennen aber bekannterweise hat er allein in den letzten zwölf Monaten 26 Millionen Dollar auf FTP verloren. Danach habe er das virtuelle Spiel ad acta gelegt.

War es sein schlechtes Spiel oder eine Verschwörung, die den Kanadier viele Millionen Dollar kostete? Letzteres nennt Laliberté empört als Grund für die Beendigung seiner Online-Karriere. Er fühle sich betrogen von vielen High-Stakes-Spielern, die er zum großen Teil auch persönlich kenne. Diese sollen sich in Gruppen organisiert haben, um ihm das Geld regelrecht aus der Tasche zu ziehen. „Ich wurde abgezockt und betrogen wie ein Schuljunge“, so Laliberté. Des Weiteren bezichtigt er die gesponsorten Spieler mit unendlichem, virtuellen Geld gespielt zu haben.

Das Geld, dass er verloren hat, tut ihm nach seinen Aussagen nicht weh. Es ist eher die Enttäuschung von Menschen, die er persönlich kennt, hinter’s Licht geführt worden zu sein. Wie es nun wirklich war, wissen wahrscheinlich nur die beteiligten Personen und so bleibt auch diese These eine Spekulation.

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