Brian Hastings beendet Pokerkarriere und wird Teehändler

Neue Karriere des Brian Hastings
Neue Karriere des Brian Hastings

Spätestens im Dezember 2009, also vor rund sieben Jahren, hat sich Brian Hastings in die Pokergeschichtsbücher eingetragen.

Damals trat der amerikanische Highroller in einem vierstündigen Heads-Up Pot-Limit Omaha mit Blinds von $500/$1.000 gegen die schwedische Internet-Legende Viktor “Isildur1” Blom an und knöpfte diesem in der größten Gewinnsession der Online-Pokergeschichte 4,2 Millionen Dollar ab.

Danach gab es Diskussionen über den Austausch von Hand Histories und viele Vorwürfe gegen Hastings und andere Highroller, die sich gegen den Schweden verbündet hatten.

Hastings selbst war danach für einen längeren Zeitraum nur noch sporadisch am Pokertisch zu sehen, er hatte fortan mit Depressionen zu kämpfen und verbrachte viel Zeit in therapeutischer Behandlung.

Als er wieder ins Pokergeschäft einstieg, war er erneut erfolgreich, gewann allein 2015 zwei Bracelets und lernte außerdem seine aktuelle Freundin kennen.

Sie gab ihm das nötige Selbstvertrauen, um jetzt den Schritt zu vollziehen, denn er sich mehrere Jahre nicht zutraute: eine neue Karriere zu starten.

Und so klingt das in seinem Blog: „Die Zeit ist nun reif, dass mich auf meine neue Firma konzentriere – UniTea. Weitere Details erfahrt in meinem nächsten Blog. Ich fühle mich wie neugeboren und kann es kaum erwarten, zu dieser neuen Reise aufzubrechen. Falls ihr es nicht gemerkt habt, UniTea ist ein Wortspiel mit dem Wort Unity (dt.: Einigkeit) – und die können wir in diesen Zeiten gut gebrauchen.

Hier der gesamte Blog zu Hastings‘ neuen Plänen.

 

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich Hochgepokert.com vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.

Einen Kommentar schreiben