Steuerstress für internationale Spieler bei der WSOP 2017? Die WSOP behauptet es bleibt alles beim alten!

taxes2Laut dem Steuerexperten Russell Fox sollte es in diesem Jahr zu massiven Änderungen bei den Auszahlungen von höheren Turnier-Gewinnen in den Casinos am Strip kommen. Fox behauptete in seinem kürzlich veröffentlichten Artikel auf der Webseite Taxabletalk, dass die in Las Vegas ansässigen Casinos, nach einem bösen Brief der amerikanischen Steuerbehörde IRS, nämlich nicht mehr selbst die Möglichkeit hätten, internationalen Gewinnern bei Vorlage ihres Passes oder Personalausweises eine Steuernummer (ITIN) auszuhändigen, wie es bisher bei Gewinnen über $5.000 üblich war. Nach Aushändigung der ITIN war der Spieler immer selbst verantwortlich seine Steuerschuld zu begleichen, je nachdem aus welchem Land er kommt und welches Länderabkommen aktuell mit den USA besteht. In dem Brief der IRS soll laut Insiderinformationen stehen, dass es den Casinos nun untersagt ist, eine ITIN auszustellen und 30% der Gewinne von ausländischen Spielern direkt einbehalten werden müssen, sofern diese $5.000 übersteigen. Dieses zunächst „verlorene“ Geld wäre dann nur auf Umwegen wiederzubeschaffen.  

Die WSOP hat mittlerweile Entwarnung gegeben und bestätigt, dass zumindest bei der WSOP alles bleibt wie gehabt und sich die Spieler, die nicht aus den USA stammen, keine Sorgen über dieses Thema machen müssten.

Kurz nach dem Erscheinen des Fox-Artikels hatte die WSOP bereits auf die Meldung mit einem ersten Tweet reagiert, in dem ebenso behauptet wurde, dass alles beim Alten bleibt. Jedoch haben sich andere große Casinos am Strip, wie z.B. das Bellagio oder Aria noch nicht zu den „bevorstehenden Neuerungen“ geäußert.

Spieler, die in den letzten Jahren einen Cash über $5.000 erzielt haben und bereits eine ITIN besitzen, wären vorerst nicht betroffen gewesen, es sei denn, ihre ITIN ist abgelaufen, was in der Regel nach drei bis vier Jahren der Fall ist.   

Quelle: Pokernews.com, Taxabletalk.com

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