Handball Bundesligaauftakt – Wer folgt Flensburg als Meister 2018/19?

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Heute ist es endlich so weit, die Handball-Bundesliga geht wieder los. Gestern beim Super Cup zwischen Meister Flensburg und dem Pokalsieger aus Rhein-Neckar Löwen 26-33, haben wir die ersten Zeichen bekommen, wer diese Saison oben mitspielen wird. Heute finden 3 Spiele statt und generell wird, wenn ich richtig orientiert bin, jetzt auch öfter am Donnertag eine Livekonferenz auf Sky zu sehen sein. Die heutigen Spiele, Melsungen – Magdeburg, Göppingen – Berlin und Leipzig – Stuttgart sind schwer zu tippen, also halte ich mich da fern, obwohl ich zu Melsungen und Leipzig -2,0 Tore tendiere.

 

Wer wird Deutscher Meister:

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Alle 3 Top-Vereine, THW Kiel, Rhein-Neckar Löwen und der Meister aus Flensburg-Handewitt, waren über den Sommer sehr aktiv auf dem Transfermarkt. Bei Flensburg war es bitter nötig, weil aus der Meister-Truppe wichtige Spieler wie die beiden Torhüter Andersson und Möller, Kreisläufer Toft-Hansen und Spielmacher Mogensen den Verein verlassen haben. Die Neuzugänge sind meistens junge Leute wie Hald (Kreis), Röd (halb rechts), Jöhndal (links außen) und Sögaard Johannesen (Spielmacher). Hinzu kommt das neue Torhüterduo Bergerud und Buric, die beide über internationale Erfahrungen verfügen. Gerade im Tor sehe ich bei Flensburg nicht so große Probleme, aber im Spielaufbau wird es mindestens 5 bis 10 Spiele dauern, bevor die Mannschaft richtig eingespielt ist. Dies war gestern bei der Niederlage gegen Rhein-Neckar Löwen deutlich zu sehen und ich befürchte, dass sie in dieser Periode die Meisterschaft bereits verlieren können. Rhein-Neckar Löwen hat zwar Rheinkind und Pekeler an THW Kiel verloren, aber sehr guten Ersatz mit den für mich besten Kreisläufer in Deutschland, Kohlbacher, geholt. Das Problem könnte der Verlust von Rheinkind werden, weil der 38 jährige Petersson erstmal auf halb rechts durchspielen muss, bis der Neuzugang Lipovina seinen Wert bewiesen hat. In der Abwehr wird der Platz von Pekeler von dem früheren Champions League Sieger Radijovic oder Kreisläufer Jesper Nielsen, der aus HC Paris kam, übernommen. Alles in allem hat Rhein-Neckar Löwen eine so eingespielte Mannschaft, besonders in der Start-Sieben, dass sie mein Titelfavorit sind. Sie wollen nach der verspielten Meisterschaft des vergangenen Jahres diese wieder zurück gewinnen und mit Spielmacher Schmidt, haben sie den besten Mann in der Bundesliga. Nicht umsonst wurde er die letzten 5 Jahre als Spieler der Saison ausgezeichnet.

THW Kiel hat auch mächtig aufgerüstet, nicht nur auf dem Parkett, sondern auch daneben. Mit Mathias Andersson aus Flensburg wurde ein neuer Torwart-Trainer verpflichtet und mit Filip Jicha ein neuer Co-Trainer, der nach der Saison die Mannschaft von Trainer-Legende Gislasson übernehmen soll. Der Isländer hatte in seiner letzten Saison nur ein Ziel und das ist die Meisterschaft. was für Kiel spricht ist, dass die Mannschaft nicht Champions League spielen muss und sich deswegen voll und ganz auf die HBL konzentrieren kann. Mit Landin (links außen) und dem nur 19 jährigen Isländer Thorgeir Krisjansson auf der Spielmacher-Position, ist die Mannschaft sehr ausgeglichen besetzt und wird meiner Meinung nach bis zum letzten Spieltag als einzige Rhein-Neckar Löwen Kampf bieten können. Viel hängt aber von dem ehemaligen Welt-Handballer und Spielmacher Duvnjak ab. Er muss verletzungfrei bleiben, sonst wird es für THW Kiel eng. Hinter den 3 erwähnten Top-Mannschaften werden wieder Berlin, Melsungen und Magdeburg zu finden sein. Alle 3 schätze ich  aber nicht ganz so stark ein, wie die 3 Top-Vereine. Ein Dark Horse könnte der Aufsteiger Bergischer HC sein, dem ich eine sehr gute Saison zutraue, weit entfernt von den Abstiegs-Rängen.  Als Absteiger sehe ich erstmals Bietigheim und dann eventuell Gummersbach, Stuttgart, Lemgo oder Ludwigshafen.

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