
So sagt er selbst: „Ich bin fasziniert vom Pokersport. Vielleicht heute noch mehr als vor drei Jahren. Ich habe als Greenhorn angefangen und musste Stunden nehmen. Mittlerweile habe ich mit den Besten der Welt gespielt und ihnen auch teilweise ihre Chips streitig gemacht.“ Beckers primäre Aufgabe für Pokerstars besteht jedoch weniger darin, Turniere zu gewinnen, sondern viel mehr darin, Poker als Sport und dabei natürlich auch Pokerstars bekannter zu machen.
Ein jeder, der schon einmal einen Auftritt Beckers bei einem Turnier gesehn hat, weiß, dass dies funktioniert. Denn zumindest in Österreich, Schweiz oder Deutschland wird er dabei von Kamerateams und Fotografen belagert. Wo sonst Pokerturniere wenn überhaupt nur als Randnotiz in der Rubrik „Vermischtes“ erwähnt werden würden, bekommen sie dank Becker einen etwas prominenteren Platz. Jüngstes Beispiel dafür ist wohl ohne Frage die EPT Wien, über die, mit Boris Becker als Aufmacher, in praktisch allen österreichischen Medien berichtet wurde. Ohne Becker wäre diese Berichterstattung mit Sicherheit um einiges geringer ausgefallen. Persönlichkeiten wie Becker sind es, die wir für eine gute Lobbyarbeit in Deutschland brauchen. Doch dies haben wir euch an dieser Stelle ja bereits oft genug vorgebetet.
Hoffen wir daher, dass Boris der Pokerwelt noch möglichst lange erhalten bleibt und er im Idealfall auch in nächster Zeit einen richtig großen Erfolg feiern kann. Sein Pokerspiel hat sich seit seinem ersten Auftritt bei einem Major Event 2008 jedenfalls drastisch verbessert. Bei der WSOP und der EPT Wien hatten wir die Möglichkeit, Boris ganz genau auf die Finger zu schauen und können ihm daher guten Gewissens bescheinigen, ein richtig solider Pokerspieler zu sein.







