
Doch der Fall Schnitzler ist weit mehr als ein Wettskandal. Er zieht Kreise, die auch die Pokerszene erfassen. Schon im Mai 2009 berichtete Hochgepokert über einen deutschen Fußballprofi, der offenbar versucht hatte, eine Reihe von Pokerpros um Geld zu prellen: Es war René Schnitzler. Der Berufskicker suchte nicht nur auf dem Rasen seinen Erfolg, sondern auch am Pokertisch. Schnitzler spielte mit den Großen. Online zockte er unter dem PokerStars Nick Masterof04.
Beim NL5k trat er gegen so bekannte Namen wie nanonoko oder nutsinho an – und holte sich eine blutige Nase. Der Ex-Fußballprofi verlor rund 36.000 Dollar. Den Großteil büßte er beim NL1k HU ein. Winningplayer sehen anders aus. Dennoch hielt Schnitzler seine Verluste gering. Er suchte die Nähe der Pokerprofis, reiste nach San Remo und Monte Carlo. Dann pumpte er sich Geld, zahlte es aber nicht zurück. Einer der Geschädigten ist Pokerpro Florian Langmann (Foto rechts). Im Exklusiv-Interview mit Hochgepokert spricht er über die Person René Schnitzler und wie ihm der ehemalige St. Pauli Spieler einen fünfstelligen Betrag abnahm.
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