Casinos Austria streicht Managerposten

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Fünf Mädchen fahren mit einem klapprigen Auto durch die Wüste. Der Sprit geht aus, die Karre steht … So beginnt ein typischer Horrorfilm. In der freien Wirtschaft wird das Grauen mit Begriffen wie Effizienz und Verschlankung  begrüßt – es geht um Personalabbau. Bei der Casinos Austria AG (Casag) soll jeder vierte Manager eingespart werden, berichtet die österreichische Tageszeitung DIE PRESSE. Der Gesamtkonzern würde rote Zahlen schreiben. Das Auslandsgeschäft der Casinos Austria International soll ein Minus von über 40 Millionen Euro aufweisen. Konzernchef Karl Stoss will gegensteuern.

Aufgabenbereiche der Administration und der Organisation sollen zusammengelegt werden. Leitende Mitarbeiter werden dadurch überflüssig. Die Chefs der Spielbanken von Bad Gastein und Kleinwalsertal, schreibt DIE PRESSE, seien bereits bei der Casag ausgestiegen. Mit einem goldenen Handschlag wie es heißt. Der Personalchef des Konzerns, Stephan Walder, ist auch weg. Der Kahlschlag macht vor den unteren Etagen nicht Halt. Schon seit dem Sommer 2010 läuft ein Programm, mit dem insbesondere den älteren und langjährigen Mitarbeitern unter den etwa 1750 Casag-Beschäftigten der Ausstieg schmackhaft gemacht werden soll. Allerdings hätten erst etwa 50 das Angebot angenommen. 150 sollen es bis Ende des Jahres sein. (Foto: Archiv)

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