
Auf einer von Police Commander Pekad Tantipong einberufenen Pressekonferenz wurde der mutmaßliche Mörder den Medien vorgeführt. Fanelli, der seit 2007 in Thailand lebt, sagte den Journalisten: „Es war ein schrecklicher Unfall.“ Er hätte ihr nichts tun wollen.

Bei den Untersuchungen waren neben Ärzten auch Mitarbeiter der US-Botschaft in Thailand anwesend. Ob Fanelli aber mit der Hilfe der US-Regierung rechnen kann, ist fraglich. Zwar steht auf Mord in Thailand die Todesstrafe, und vollstreckt wird sie auch, aber Ron Fanelli ist geständig. Deshalb ist anzunehmen, dass, sollte es zu einer Verurteilung wegen Mordes kommen, eine Haftstrafe verhängt wird. Seit letztem Donnerstag sitzt Mad Yank wieder im überfüllten Gefängnis von Phuket ein.
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Der Mord an der 33-jährigen Thailänderin löste in der internationalen Pokerszene, in der Mad Yank sehr bekannt ist, Bestürzung aus. PokerStars Pro Victoria „Vicky“ Coren schrieb in einer Kolumne für den britischen Gurdian über ihre Bekanntschaft mit Fanelli. Seine Tat sei für sie unfassbar. „Er war lustig. Ich mochte ihn“.

Fanelli lernte die Prostituierte in der Sweetheart Bar in Phuket City kennen. Schnell wurde man sich einig. Beide stiegen auf das Motorrad von Fanelli und fuhren zu seinem Haus. Dort eskalierte die Situation. Warum? Das weiß nur Mad Yank. (Fotos: Archiv/Phuket City Police)








