Deutschland: Bundesregierung plant Eingriff bei Spielhallen

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Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, sollen die über 10.000 Spielhallen in Deutschland künftig strengeren Regularien unterworfen werden. Das Blatt beruft sich auf ein Schreiben von Bundeswirtschafts- und Bundesverbraucherschutzministerium. Das soll der Zeitung vorliegen. Demnach plant die Bundesregierung eine Begrenzung von Gewinnen und Verlusten an Glücksspielautomaten.

Der zulässige Höchstverlust pro Stunde soll von derzeit 80 auf 60 Euro sinken. Im Durchschnitt soll es nur noch möglich sein pro Stunde 20 Euro zu verlieren (bisher 33 Euro). Der Höchstgewinn (bisher 500 Euro) wird auf 400 Euro reduziert. In Kneipen sollen maximal zwei Automaten erlaubt sein. Die müssen außerdem speziell gesichert sein, damit Jugendliche nicht an ihnen spielen können. Insgesamt soll das Automatenspiel unattraktiver gemacht werden. Der Spielsucht will man so vorbeugen. Die Pläne bleiben hinter den Forderungen der Drogen-Beauftragen der Bundesregierung zurück. Mechthild Dyckmanns (FDP) wollte, dass die Glücksspielautomaten komplett aus den Kneipen verschwinden.

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