
Dass es den Leuten von Lock Poker jedoch ernst ist und Josè Macedo sehr hart bestraft werden soll, ließ Lynch allerdings schon durchscheinen: „Was vorgefallen ist, verstößt gegen die wichtigsten Grundsätze unserer Unternehmensphilosophie und wir wollen [daher] unsere rechtlichen Möglichkeiten bis zum Äußersten ausreizen.“
José Macedo hat den Bogen weit überspannt und seine Gaunerei gegenüber seinen Schülern war anscheinend nur die Spitze des Eisberges. Account-Sharing, Multi-Accounting und Chip-Dumping, die seine Gewinnstatistiken aufpolieren sollten, sind schlicht und einfach (schwerer) Betrug.
Bisher kamen betrügerische Spieler mit Sperren auf den Plattformen davon und ‚lebenslang‘ waren nur die wenigsten dieser Strafen. Immer wieder wurden auch renommierte Spieler beim Hintergehen erwischt, wurden jedoch niemals juristisch belangt. Würde Lock Poker tatsächlich seinen ehemaligen Starspieler vor Gericht bringen, wäre dies ein ganz klares Signal für die ganze Pokerwelt.
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