
Bereits 2006 konnte Macau den Ruf als beliebteste Zockerstadt für sich beanspruchen und von dort an die amerikanische Konkurrenz, Las Vegas, in seine Schranken weisen. Die Zahlen machen es deutlich: Die Spieleinnahmen von Juni 2011 betrugen in Las Vegas gerade mal 506,7 Millionen Dollar. In Macau konnte man dagegen 3,1 Milliarden Dollar im Monat August umsetzen. Experten schätzen, dass Macau bis zum Jahresende insgesamt fünf Mal mehr Spieleinnahmen als „Sin City“ generieren wird. Das Gute daran ist, dass die asiatische Zockerenklave gleichzeitig auch die zweite Heimat namhafter Glücksspielriesen aus Nevada ist: Nachdem das Monopol des einflussreichen Gambling Moguls Stanley Ho vor einigen Jahren aufbrach, gelang es Wynn Resorts, Las Vegas Sands und MGM Resorts, auf dem Markt in Macau Fuß zu fassen und dort ihre Casinos zu etablieren. Ho ist mit seiner SJM Holdings Ltd dennoch für ca. ein Drittel der Spieleinnahmen verantwortlich.
Die beeindruckenden Zahlen gerade im August verdanke man den High Rollern, die vom Festland anreisten. Obwohl China viele Versuche unternimmt, den explosionsartigen Wachstum in Macau in Schach zu halten, spülten die reichen Touristen ordentlich Geld in die Kassen. Nachdem für das Jahr 2011 bereits ein Wachstum von 45 Prozent vorausgesagt wurde, so sollen die Einnahmen im Jahr 2012 noch immer um 18 Prozent und ein Jahr danach immerhin um 16 Prozenz ansteigen.
Quelle: onlinepoker.net
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