Philippinen: Steve Wynn soll des ‚Landes verwiesen‘ werden

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Der Rechtsstreit zwischen Kazuo Okada und Wynn Resorts nimmt immer größere Dimensionen an. Regierungsvertreter auf den Philippinen fordern nun, dass Steve Wynn ein Geschäftsverbot auferlegt bekommen soll. Ausschlaggebend waren negative Äußerungen, welche der Casino Magnat kürzlich fallen ließ.

Steve Wynn wirft seinem ehemaligen Geschäftspartner Bestechung vor und hat in diesem Zusammenhang die Philippinen als korruptes Land bezeichnet. Dies will man dort nicht auf sich sitzen lassen. Gestern traf sich das Repräsentantenhaus und man stimmte für ein Geschäftsverbot für Wynn und seine Firmen. Die für das Verbot zuständige Regulierungsbehörde wurde bereits dazu beauftragt.

Kazuo Okada, dem man „unzulässige Zahlungen“ in Höhe von $110.000 an Mitglieder der Philippine Gaming Corp. (Pagcor) vorwirft, kann im schlimmsten Fall ebenfalls ein solches Verbot auferlegt bekommen. Doch dafür müssen die Anschuldigungen erst bewiesen werden.

Richtig spannend ist jedoch der ursprüngliche Fall. Okada, seines Zeichens Hauptaktionär und Vorstandsmitglied bei Wynn Resorts, stimmte im letzten Jahr gegen eine ihm verdächtige Spende in Höhe von $135 Millionen an die University of Macau Development Foundation.

Gleichzeitig bemühte sich der 69-jährige Japaner um die Einsicht in die Geschäftsbücher bei Wynn. Dies wurde ihm verwehrt, es ging vor Gericht und die öffentliche Schlammschlacht startete. Inzwischen versucht man bei Wynn den unliebsamen Investor aus der Firma zu drängen und möchte ihn zwingen, seine fast 20% Aktienanteile abzutreten.
 
Alle Berichte zu dem Fall findet ihr im Nachrichtenarchiv von Hochgepokert.com.

Quelle: Las Vegas Review-Journal

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