Italien hofft auf Fast-Poker

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Italien besitzt den größten Glücksspielmarkt Europas. Doch auch der schwächelt im Zuge der allgemeinen Wirtschaftskrise ganz gewaltig. Nun hat die Regulierungsbehörde für den Online-Gaming Markt die Türen für alle Fast-Poker Varianten geöffnet und hofft auf einen positiven Effekt für die schwindenden Umsätze.

In einem Interview mit Reuters erklärte Andrea Riccardi, Italiens Minister für internationale Zusammenarbeit und Integration kürzlich: „In einem zunehmend verzweifelten Italien fangen die Leute an zu gambeln in der Hoffnung ein Wunder zu erleben.“

Doch in Wirklichkeit hatte die Finanz- und Wirtschaftskrise keinen positiven Effekt auf die italienische Gaming-Industrie. Gegen den allgemeinen Downswing soll nun Fast-Poker helfen.

Wie die Regulierungsbehörde AAMS kürzlich erklärte, seien ab sofort auch Fast-Poker Varianten, wie „Zoom“ und „Speed“ zugelassen. Der Playerpool für „poker veloce“, so die italienische Zeitung ist auf Playerpools bis 5.000 Spieler bei MTT`s und ein Cash Game Buy In von 1.000 Euro begrenzt. Außerdem sind multiple Buy Ins verboten.

Hohe Steuern und eine schwindende Liquidität der Spieler haben in der Vergangenheit dafür gesorgt, dass ein hohe Zahl von Spielern auf Seiten gewechselt sind, die in Italien illegal operieren. Mit den sehr populären Fast-Poker Varianten wird nun versucht diese „Flüchtlinge“ wieder in die Herde zurückzuführen.

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