Mexiko: Achtköpfige Familie ermordet wegen $115 Spielschulden

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In Mexiko kam es vergangene Woche zu einem Blutbad. Eine achtköpfige Familie wurde ermordet. Wie nun bekannt wurde, waren der Grund Spielschulden in der Höhe von lediglich 1.500 Pesos, umgerechnet circa $115.

General Enrique Villareal, der Staatsanwalt von Nord Chihuahua teilte in einer Pressekonferenz am Mittwoch mit, dass mittlerweile zwei Männer verhaftete wurden, die für das Massaker an der Familie verantwortlich sein sollen. Zu den Toten gehören auch drei Kinder.

Der Familienvater war bekannt dafür, in einige Glücksspiel- und Wettgeschäfte verwickelt zu sein, darunter auch Hundekämpfe. Dabei soll er eine Wette verloren haben, woraufhin einer der Festgenommenen am Sonntagabend zu ihm gekommen sei, um das Geld einzutreiben. Doch er konnte oder wollte nicht bezahlen.

Anschließend rief der Schuldeneintreiber zwei Freunde an, sie kamen zu dem Haus zurück und erstachen alle Personen, die anwesend waren, raubten die Wohnung aus und klauten drei Fahrzeuge. Einer der Festgenommenen gab später zu, dass sie die Kinder getötet haben, weil sie öfter bei der Familie zu Besuch waren und verhindern wollten, dass die Kinder sie bei der Polizei identifizieren. Einer der Attentäter ist noch auf der Flucht.