

Mit seinem schon länger angekündigten, nun aber mit exakten Details publizierten VIP-Programm für das Jahr 2016 und die Folgejahre zeigt der Branchenführer eindeutig und unmissverständlich, in welche Richtung die Reise gehen soll – in Richtung Freizeitspieler.
Wie heftig die Einschnitte sein würden, hatten aber vermutlich nicht einmal die Pessimisten unter den Profis vermutet.
Statt bisher maximal 60% Rakeback wird es zukünftig nur noch maximal 30% geben, also nur noch die Hälfte – für Supernova-Elite-Spieler bedeutet das extreme Einbußen.
Immerhin gibt es für alle Supernova-Elite-Spieler eine Übergangsfrist im kommenden Jahr, in dem sie einmalig noch 45% bekommen. Außerdem gibt es für alle Highstakes-Spieler keine VPPs mehr.
Auch in den niedrigeren VIP-Levels werden die Rakebacks gesenkt, doch in kleineren Dosen. Zudem wurden FPPs und Stellar Rewards abgeschafft, ab sofort heißt die Bonus-Währung StarsCoins.
Für professionelle Spieler ebenfalls von schwerwiegender Bedeutung sind die Einschränkungen, die für Trackingsoftwares und HUDs gelten. Die genauen Bestimmungen sollen demnächst bekannt gegeben werden.
Weiterhin gab das Unternehmen bekannt, den bereits seit Längerem eingeschlagenen Kurs der Neuspieler-Akquise weiter beschreiten zu wollen. Das heißt im Klartext, dass vor allem ins Marketing investiert wird und große Namen wie Cristiano Ronaldo oder Neymar Jr. als Aushängeschilder verpflichtet werden sollen.
Diese Entscheidungen von Amaya kommen nicht überraschend. Allen Marktexperten ist schon länger klar, dass die Pokerökonomie im Internet nur weiter funktionieren kann, wenn zunehmend neue Spieler gewonnen werden und diese sich längerfristig über Wasser halten können.
Auf die weitere Entwicklung kann man sehr gespannt sein.










