

Die Debatten um das veränderte VIP-Programm bei PokerStars nehmen kein Ende. Mittlerweile nahm auch Lee Jones, der Chef für Unternehmenskommunikation, in einem Interview mit Sarah Herring von PokerNews Stellung zu den Änderungen, aber auch zu der heftigen Kritik aus Spielerkreisen.
Unter anderem räumte auch Jones ein, dass die Kommunikation zwischen PokerStars und vor allem den Spielern, die von den Änderungen betroffen sind, viel besser hätte sein können.
Wie bereits von Daniel Negreanu angedeutet, sollten die geplanten Einschnitte bereits im Januar 2015 nach außen kommuniziert werden, aus Angst, die Spieler zu verärgern, wurde dies aber vertagt.
Ungeachtet irgendwelcher Termine der Bekanntgabe lässt aber auch Jones keinen Zweifel daran, dass das VIP-System schon „vor Jahren hätte geändert werden müssen“ und „PokerStars keine Wahl hatte“.
Den Spielerstreik vom 1. bis 3. Dezember habe man bei PokerStars durchaus wahrgenommen, so Jones weiter, aber er habe keine finanziellen Auswirkungen gehabt.
Vielmehr sehe das Poker-Ökosystem aktuell besser aus denn je, da die Einzahlungen der Spieler länger hielten und nicht so schnell verloren gingen.
Diese Worte würden weniger den streikenden Spielern gelten, sondern vielmehr den Anteilseignern und Investoren, die sich Sorgen machen könnten.
Inwieweit die letzten Äußerungen von Jones taktischer Natur sind, um Spieler von weiteren Streiks abzuhalten, lässt sich natürlich nicht sagen, eines ist aber gewiss: Außer den zusätzlichen vier Millionen Dollar, die PokerStars bereits für Freerolls im Jahr 2016 angekündigt hat, wird es keine Konzessionen in Richtung Spieler mehr geben.
Hier das gesamte Interview in bewegten Bildern:
Quelle: PokerNews









