Amaya-Manager unterstützen Baazovs Übernahmepläne

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David BaazovDie Gerüchte, dass der aktuelle CEO der Amaya Gaming, David Baazov, das Unternehmen übernehmen werde, haben neue Nahrung bekommen.

Wie Amaya mitteilte, haben sich vier hochrangige Manager den Plänen des Geschäftsführers angeschlossen und wollen die Übernahme mit ihm vorantreiben.

Anfang des Monats war durchgesickert oder bewusst gestreut werden, dass Baazov mit einer Reihe von Investoren Amaya übernehmen und dafür CA$21 pro Aktie bezahlen wolle.

Er selbst hält schon 20 Prozent der Aktien und hat ein Vorkaufsrecht auf weitere Anteile, insgesamt müsste er ungefähr 1,8 Milliarden Euro aufbringen, um den Kauf abzuschließen.

Neben den vier Managern, die sich auf Baazovs Seite schlugen, findet auch die Börse die Pläne gut. Die Aktie legte direkt kräftig zu und bewegte sich wieder in die Richtung alter Höhen.

Nachdem das Unternehmen Baazovs Ansinnen zunächst sehr zurückhaltend kommentiert hatte, gibt man nun immerhin zu, dass eine Bank das Angebot prüfe.

Kommt es zur Übernahme, würde die Aktie wieder von der kanadischen Börse verschwinden und als Privatunternehmen geführt.

Analysten sehen gerade in der derzeitigen Situation die grundlegenden Probleme des Unternehmens, da es auf die Wünsche und Interessen der Anleger eingehen müsse und so viele wichtige strategische Entscheidungen blockiert würden.

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cresspahl

cresspahl ist seit rund 20 Jahren der Pokerszene verbunden – als Redakteur, Übersetzer, Blogger und Cashgame-Spieler, dessen gesamte Bankroll nach dem Black Friday 2011 über ein Jahr eingefroren war. Er arbeitete für die führende deutsche Pokerzeitschrift und war für insgesamt vier Online-Pokermagazine tätig. Außerdem stammen die Übersetzungen fast aller deutschsprachigen Pokerbücher aus seiner Feder. Sein Lieblingspokerort ist das Casino Schenefeld, seine Lieblingshand ist T9s.