Trotz €719.000 Preigeld – EPT-Zweiter Patrick Serda arbeitet weiter als Kellner

Patrick Serda
Patrick Serda
Patrick Serda

Am Montag endete die EPT Prag mit dem Finale der €10.000 Highroller.

Sieger wurde nach Deal die Quasselstrippe William Kassouf, doch das meiste Preisgeld nahm der Kanadier Patrick Serda mit.

Im Gegensatz zu seinem britischen Kontrahenten, der €532.500 abschöpfte, erhielt Serda €719.000 und gewann damit mehr als viermal so viel Geld, wie er bis dahin überhaupt gewonnen hatte.

Der Kanadier ist nur ein seltener Gast auf der europäischen Tour, und er bezeichnet sich auch nicht als Profi, sondern als Amateur.

Durch einen hohen Online-Gewinn im September hatte er sich die Reise nach Prag ermöglicht und dort gleich zugeschlagen.

Viel ändern wird sich in seinem Leben angeblich aber nicht:

„Noch ist das Ganze ziemlich surreal, das Geld ist ja noch nicht mal auf meinem normalen Konto angekommen, sondern liegt noch auf meinem Poker-Account“, meint Serda.

Und weiter: „Ich freue mich total, wieder in der Pizzeria Gusto zu arbeiten. Ich liebe die Arbeit doch einfach – die Kollegen sind super und die Gäste auch.“

Naja, zumindest auf die Bahamas zur PCA und zu den Aussie Millions wird Serda schon fliegen, und wer weiß, was passiert, wenn er dort ebenso gut abschneidet.

 

 

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cresspahl

cresspahl ist seit rund 20 Jahren der Pokerszene verbunden – als Redakteur, Übersetzer, Blogger und Cashgame-Spieler, dessen gesamte Bankroll nach dem Black Friday 2011 über ein Jahr eingefroren war. Er arbeitete für die führende deutsche Pokerzeitschrift und war für insgesamt vier Online-Pokermagazine tätig. Außerdem stammen die Übersetzungen fast aller deutschsprachigen Pokerbücher aus seiner Feder. Sein Lieblingspokerort ist das Casino Schenefeld, seine Lieblingshand ist T9s.