

Aufgrund einer Studie von 2015, die sich mit illegalen Umsätzen von australischen Spielern auf ausländischen Seiten befasst, wurde dem Senat im Herbst 2016 ein Änderungsvorschlag unterbreitet (Interactive Gambling Amendment Bill 2016), der bekannte Gesetzeslücken schließen soll. Diesem Vorschlag wurde vom Senat am Dienstag mit großer Mehrheit zugestimmt, was nun viele Australier verärgert, denn nicht nur Online-Poker ist von den Änderungen betroffen, sondern die neue Gesetzgebung trifft auch Sportwetten-Fans, denen es ab sofort nicht mehr gestattet ist live zu Wetten.
Mit 888Poker hatte im Januar diesen Jahres bereits ein großer Poker-Anbieter den australischen Online-Markt verlassen. Viele andere Anbieter werden wohl jetzt folgen müssen. Auch PokerStars hat bereits Konsequenzen angekündigt, den lukrativen Markt zu schließen, sobald die neuen Gesetze in Kraft treten.







