WSOP 2017 – Die wichtigsten Veränderungen im Überblick

Pavilion Room im Rio
Pavilion Room im Rio

Schon in gut einer Woche fällt der Startschuss zur World Series of Poker 2017, und wie jedes Jahr werden viele Spieler aus der ganzen Welt nach Las Vegas reisen, um am größten Pokerspektakel teilzunehmen.

Wie wir bereits berichteten, gibt es zwei einschneidende Änderungen, was den Main Event und dessen Finaltisch betrifft und hinsichtlich der Bedenkzeit, die im Kampf gegen das sogenannte Stalling beträchtlich verkürzt wurde.

Dies sind sicher die wichtigsten Einschnitte, aber darüber hinaus wurden noch einige weitere Neuerungen bekannt, die ebenfalls interessant sind.

  1. Player of the Year

Bisher wurde der renommierte Titel des Player of the Year auf Basis einer Formel des GPI ermittelt, doch nun wurde eine neue Formel entwickelt, deren Bekanntgabe aber noch aussteht.

Weiterhin spendiert das King’s Casino dem Sieger einen Platz beim WSOP Europe Main Event, der im Herbst in Rozvadov ausgetragen wird.

  1. Highroller-Bereich

Auch bei der zweiten Neuerung spielt das King’s eine maßgebliche Rolle.

Der Pavilion Room wird zur Highstakes-Area mit 15 Tischen für die großen Summen umfunktioniert.

Gesponsert wird das Ganze wiederum vom King’s Casino, und natürlich wird Leon Tsoukernik auch vor Ort sein und selbst eingreifen.

  1. Tausch von Amazon und Brasilia

Die bisherigen Rollen von Amazon Room und Brasilia Room werden getauscht, d.h. die Finaltische und Endphasen werden mit den Kameras von ESPN ab sofort im Brasilia ausgetragen.

  1. Daily Deepstacks ziehen in den Miranda Room um

Die extrem beliebten Daily Deepstacks bekommen mit dem Miranda Room ebenfalls eine neue Heimat. Außerdem wurden die Startzeiten getauscht. Das $365 beginnt nun um 19 Uhr, das $135 um 21 Uhr.

So viel zu den Neuerungen bei der WSOP 2017 – nun kann es wirklich losgehen!

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cresspahl

cresspahl ist seit rund 20 Jahren der Pokerszene verbunden – als Redakteur, Übersetzer, Blogger und Cashgame-Spieler, dessen gesamte Bankroll nach dem Black Friday 2011 über ein Jahr eingefroren war. Er arbeitete für die führende deutsche Pokerzeitschrift und war für insgesamt vier Online-Pokermagazine tätig. Außerdem stammen die Übersetzungen fast aller deutschsprachigen Pokerbücher aus seiner Feder. Sein Lieblingspokerort ist das Casino Schenefeld, seine Lieblingshand ist T9s.