Neue Gesetzgebung – Vorläufiges Aus für PokerStars in Macao

Aus für die "City of Dreams"
Aus für das "City of Dreams"
Aus für die „City of Dreams“

Seitdem die chinesische Regierung beschlossen hat, dass Poker nicht mehr als Wettbewerbssport anerkannt wird, hat sich im einwohnerreichsten Land der Welt einiges verändert.

Bereits länger klar war, dass Poker-Apps nicht länger Spiele um echtes Geld anbieten dürfen, außerdem wurden Tausende von Konten eingefroren, weil sich dort angeblich Gelder befanden, die von illegalem Online-Glücksspiel stammten oder auf denen illegale Kontobewegungen durchgeführt wurden.

Betrafen die Verschärfungen des chinesischen Gesetzgebers bislang nur den Online-Bereich, sind nun auch Live-Casinos betroffen.

In Macao mussten die beiden Casinos City of Dreams Macao und Galaxy Macao schließen, und da PokerStars bereits seit 2013 eine Partnerschaft mit City of Dreams eingegangen war, fehlt dem Online-Marktführer nun auch die Basis für das Live-Poker.

Eric Hollreiser kommentierte die Vorgänge in einem Interview mit PokerNews.com so:

“Wir können bestätigen, dass die Partnerschaft von PokerStars und City of Dreams Macau beendet ist. Wir arbeiten bereits an einer Lösung, durch die wir weiterhin Turniere mit hoher Qualität in Asien veranstalten können.“

Live-Poker kann in Macao aber natürlich weiterhin gespielt werden, etwa im Macau Billionaire Club, Wynn oder Venetian.

 

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cresspahl

cresspahl ist seit rund 20 Jahren der Pokerszene verbunden – als Redakteur, Übersetzer, Blogger und Cashgame-Spieler, dessen gesamte Bankroll nach dem Black Friday 2011 über ein Jahr eingefroren war. Er arbeitete für die führende deutsche Pokerzeitschrift und war für insgesamt vier Online-Pokermagazine tätig. Außerdem stammen die Übersetzungen fast aller deutschsprachigen Pokerbücher aus seiner Feder. Sein Lieblingspokerort ist das Casino Schenefeld, seine Lieblingshand ist T9s.