300 Polizeibeamte bei bundesweiter Poker-Razzia im Einsatz

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polizei_300x300_scaled_croppAm Dienstag waren bei einer bundesweiten Großrazzia wegen dem Verdacht auf Poker-Betruges rund 300 Polizeibeamte im Einsatz, die insgesamt 23 Wohnungen nach stichhaltigen Beweisen für manipulierte Pokerrunden durchsucht haben. Bei Pokerrunden in verschiedenen Städten Deutschlands sollen vermögende Teilnehmer, teils auch bekannte Pokerspieler, gezielt angelockt worden sein, um sie später in einem manipulierten Spiel um ihr Geld zu erleichtern. Dabei soll laut LKA Sachsen ein Schaden von mindestens €600.000 entstanden sein. Die illegalen Partien sollen bereits über einige Jahre in Städten wie Dresden, Zwickau, Berlin, Cottbus oder Hamburg stattgefunden haben, seit rund einem halben Jahr wird laut der Polizei gegen den Betrugs-Ring ermittelt. Bei der Razzia am Dienstag wurden mehrere Verdächtige vorläufig festgenommen. Wer genau dahinter steckt, ist bisher nicht bekannt.