WPT Montreal – Brutaler Bad Beat beendet alle Siegesträume

Gerade beim Turnierpoker kann eine einzelne Hand ganze Pokerkarrieren entscheidend nach vorne bringen, aber auch dramatisch zurückwerfen.

Der Kanadier Jiachen Gong etwa ist seit vielen Jahren Stammgast bei internationalen Turnieren, konnte dabei aber noch nie einen sechsstelligen Cash verbuchen.

Mit seiner Qualifikation für den Finaltisch der WPT Montreal hatte er dieses Ziel bereits erreicht, doch als er mit Assen gegen AK von Kauvsegan Ehamparam und AQ von Ema Zajmovic All-In war, durfte er auf den ganz großen Wurf seiner bisherigen Karriere hoffen.

Auf dem Flop sah alles noch ganz wunderbar für Gong aus, doch dann wurden ihm Turn und River zum Verhängnis und er musste sich mit den knapp $134.000 Preisgeld begnügen, die er schon vor dem Finale sicher hatte.

Hier die dramatische Hand:

 

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cresspahl

cresspahl ist seit rund 20 Jahren der Pokerszene verbunden – als Redakteur, Übersetzer, Blogger und Cashgame-Spieler, dessen gesamte Bankroll nach dem Black Friday 2011 über ein Jahr eingefroren war. Er arbeitete für die führende deutsche Pokerzeitschrift und war für insgesamt vier Online-Pokermagazine tätig. Außerdem stammen die Übersetzungen fast aller deutschsprachigen Pokerbücher aus seiner Feder. Sein Lieblingspokerort ist das Casino Schenefeld, seine Lieblingshand ist T9s.