Pokerstars will Versicherung für All-Ins einführen

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Nach einem Bericht von F5poker auf Basis der Recherchen von Poker Industry PRO plant Pokerstars für kommende Updates einige interessante Neuerungen. Unter anderem will Pokerstars die längst überfällige Funktion einführen, dass Spieler Ihren Stacks auch in Big Blinds anzeigen lassen können. Weiter soll mit kommenden Updates es möglich sein, andere Spieler mit Objekten zu bewerfen. Neben diesen marginalen Veränderungen gibt es aber auch einen absoluten Knaller: Pokerstars scheint über eine All-In-Versicherung nachzudenken.

Wie funktioniert die All-In-Versicherung?

Damit sollen Spieler sich nach einem All-In in Cash Games bevor die Hand zu Ende geht aus der Hand rauskaufen können. Der Preis dafür wird nach der, bereits jetzt schon immer angezeigten, Equity berechnet. Geht ein Spieler also in einer Spielsituation All-In und bekommt ein Call und hat dabei eine Gewinnchance von 80%, kann er sich dafür entscheiden, direkt $ 8 auszucashen und mitzunehmen. Dafür muss der Spieler eine bisher nicht definierte Gebühr an Pokerstars entrichten, sich aber nicht vor den noch aufzudeckenden Karten fürchten.

Die Idee gab es bereits mehrmals in der Online-Pokerwelt, so bietet die Seite GGNetwork bereits eine solche Versicherung an und mit InsuredPlay gab es bereits sogar schon einen externen Anbieter, der eine solche Versicherung für Spieler anbot.

Die All-In-Versicherung nimmt Varianz raus, rüttelt aber kräftig am Grundprinzip Poker

Pokerstars würde so einen Schritt weiter gehen, Varianz aus dem Poker rauszunehmen. Der Rake, mit dem Pokerstars sein Geld verdient, würde so für manche Spieler noch weiter steigen. Weiter werden altmodischere Spieler, die sich schon gegen Spieloptionen wie Deal-It-Twice wehren, argumentieren, dass damit ein noch größerer Schritt vom ursprünglichen Pokerspiel – das schon immer eine Kombination aus Können und Glück war – gemacht wird.

Was ist eure Meinung zum Plan der All-In-Versicherung von Pokerstars?