PayPal ändert AGBs im Umgang mit Online Casinos in Deutschland

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PayPal hat seine Nutzungsbedingungen in Deutschland geändert und dadurch wird es künftig nicht mehr möglich sein, diese Zahlungsart für Online Casinos zu verwenden.

Da Online-Casinospiele außerhalb von Schleswig-Holstein in Deutschland nicht legal sind, unterbindet PayPal künftig die Zusammenarbeit für Gaming-Zahlungen im Rest des Landes. Die Änderungen treten am 21. Oktober in Kraft, ab dann ist also Schluss

Niedersachsen erließ im Juni die erste bundesweite Sperrverfügung für einen Zahlungsdienstleister. Zwar wurde dabei kein Unternehmen genannt, allerdings nahmen Rechtskreise allgemein an, dass es sich dabei um PayPal handelte.

In dem Erlass wurde die Zusammenarbeit mit Online-Casino-, Poker- und Lotterie-Anbietern untersagt. Das niedersächsische Innenministerium warnte zudem eine Reihe anderer Zahlungsdienstleister vor der Kooperation mit illegalen Glücksspielen.

Das alles sind erste Vorzeichen des neuen Glücksspiel-Staatsvertrags, der aktuell mal wieder auf dem Plan steht. Die neue Version wurde von den 16 Ministerpräsidenten der einzelnen Bundesländer bereits verabschiedet, muss jedoch vor Jahresende noch ratifiziert werden, damit sie ab dem 1. Januar 2020 in Kraft tritt.