Galfond-Challenge – Galfond verliert weitere €50.000, bleibt aber motiviert

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Knapp €380.000 ist er nun im Rückstand gegen VENIVIDI. Für Phil Galfond soll der Start der Galfond-Challenge einfach nicht laufen. In der gestrigen Session verlor er wieder stark, dieses mal €52.057,13. Das Duell gegen VENIVIDI ist aber auch gerade einmal ein Fünftel seiner Zeit gelaufen. Von 25.000 Händen, die die Beiden insgesamt spielen werden, sind erst 4.760 gespielt. Mehr als genug Raum für Galfond seine knapp 40 Buy-Ins Miese wieder zu begradigen.

Und Phil Galfond gibt sich alles andere als geschlagen. Auf Twitter veröffentlicht er nun einen längeren Post, in dem er allen Leuten, die sich wegen des schlechten Starts der Challenge Sorgen um ihn gemacht haben, diese nehmen will. Er sagt, dass die erste Woche der Challenge nicht so läuft, wie geplant. Nur mit gutem Spiel wird er die 20 Buy-Ins nicht wieder zurückgewinnen. Auf Null zu kommen, bedeutet auch Glück zu haben.

Galfond will Spielern, die der Challenge folgen, ein Beispiel sein, in dem er seinen Downsing als seine neue Realität akzeptiert und das Beste daraus macht. Er fühlt sich immer stärker von Tag zu Tag, auch wenn eine Enttäuschung die nächste jagt. Er will positiv bleiben und Spaß beim Spielen gegen VENIVIDI haben. Wir sollen Spaß bei der Show haben, so Galfond an seiner Followerschaft.

Galfond zeigt wieder einmal, wie gelassen er sein kann – trotz miserabler Lage. Wo andere Spieler längst durchgedreht wären, empfiehlt er allen, die Show zu genießen und will mit dem Bewusstsein, um das Dasein von Downswings im Poker auch noch mit gutem Beispiel voran gehen.