Daniel Negreanu: Hört nicht mehr auf die Pokerprofis

Seit seinem Abschied von PokerStars und dem verpassten POY-Titel bei der WSOPE im King’s ist es um Daniel Negreanu merklich ruhiger geworden.

Letzte Woche jedoch stellte sich der Superstar gut eine Stunde den Fragen von Jaime Staples in dessen „Weekly Poker Showdown“.

Besonders interessant waren dabei Negreanus Äußerungen, dass der Pokersport nur überleben könne, wenn sich die Industrie nicht mehr erst um die Profis, sondern bevorzugt um die Freizeitspieler kümmert.

Die Datenauswertungen bei PokerStars hätten gezeigt, dass die langfristigen Verlierer immer weniger Gewinnsessions hätten und immer schneller wieder aufhörten zu pokern.

Um diese Themen und den weiterhin existierenden Traum vieler junger Spieler, sich als Profi den Lebensunterhalt zu verdienen, drehte sich das Gespräch hauptsächlich.

Den größten Fehler würden viele Spieler dabei nicht am Tisch, sondern bei der Budgetierung ihres Alltagslebens machen und dabei auch die Reisekosten nicht ausreichend berücksichtigen.

Insgesamt ein gut einstündiges munteres Gespräch, das man sich nicht entgehen lassen sollte:

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cresspahl

cresspahl ist seit rund 20 Jahren der Pokerszene verbunden – als Redakteur, Übersetzer, Blogger und Cashgame-Spieler, dessen gesamte Bankroll nach dem Black Friday 2011 über ein Jahr eingefroren war. Er arbeitete für die führende deutsche Pokerzeitschrift und war für insgesamt vier Online-Pokermagazine tätig. Außerdem stammen die Übersetzungen fast aller deutschsprachigen Pokerbücher aus seiner Feder. Sein Lieblingspokerort ist das Casino Schenefeld, seine Lieblingshand ist T9s.