Macau Casinos verlieren 80% ihres Umsatzes wegen der Corona-Krise

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Die Corona-Krise ist eines der größten Einschläge in die Wirtschaft der letzten Jahre. Das spüren auch die Casinos heftig. Wie Calvin Ayre berichtet hat das ‚Macau’s Gaming Inspection and Coordination Bureau‘ jetzt krasse Zahlen veröffentlicht, die zeigen das in Macau wegen Corona das Geschäfft massiv abgenommen hat.

Im Vergleich zum Vorjahr ist der Umsatz im Februar um 79,7% ($657,5 Mio) gesunken. In den ersten drei Monaten 2020 ist der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr insgesamt 60% niedriger. Mitte März haben die Casinos in Macau zu 80% wieder geöffnet, auch wenn es noch starke Regelungen bezüglich des Abstandes zwischen den Spielern („Social Distancing“) gibt.

Das Publikum grundsätzlich ist aber deutlich kleiner als sonst. Der Tourismus weltweilt ist derzeit nur sehr eingeschränkt möglich. Jeder Besucher der beispielsweise nach China aus Macau zurückkommt, muss sich harten Quarantäne-Regelungen unterziehen. Analysten von Morgan Stanley erwarten, dass die Umsätze 2020 in Macau im Vergleich zum Vorjahr um insgesamt 35% sinken werden.

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Paul

Paul ist seit Juni 2019 Redakteur bei Hochgepokert. In der frühen Jugend über Fernsehübertragungen der WSOP, German High Roller und Poker After Dark auf dem Sport1-Vorläufer DSF zum Poker gekommen. Nach einem Job als Schreiberling bei einer großen deutschen Tech-Zeitschrift bei den Ergebnistabellen der Pokerturniere in aller Welt angekommen. Freut sich am meisten, wenn die Pokerszene Persönlichkeiten und Kontroversen hervorbringt.